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Degenkolb erneut nicht zu schlagen

Logrono. Auch die zweite im Spurt des Feldes entschiedene Etappe der 67. Vuelta endete mit einem Sieg des Deutschen John Degenkolb. Wie schon am Sonntag in Viana war der erst 23-jährige Thüringer auch in Logrono nicht zu bezwingen. Degenkolb hatte letztes Jahr mit Etappensiegen am Dauphiné und beim Eintagesrennen in Frankfurt erstmals aufhorchen lassen. In dieser Saison ist der aus Gera stammende Nachwuchsmann offensichtlich auch für grössere Aufgaben gerüstet. Er liess jedenfalls Daniele Bennati von Radio-Shack, für den auf den letzten Kilometern auch noch dessen Zuger Teamkollege Gregory Rast Tempo gemacht hatte, souverän hinter sich.

Degenkolb fährt für die holländische Equipe Argos-Shimano, die als Pro-Continental-Team eigentlich nur zweitklassigen Status besitzt. Zusammen mit Landsmann Marcel Kittel, der an der Vuelta nicht fährt, verfügt die Mannschaft aber gleich über zwei endschnelle junge Leute. Degenkolb konnte sein Glück kaum fassen: «Meine Teamkollegen waren fantastisch. Unglaublich.» Als Nebenprodukt übernahm er auch noch das Grüne Trikot für den Führenden in der Punktewertung.

Die Anwärter auf den Gesamtsieg verbrachten auf dem praktisch flachen Teilstück einen ruhigen Tag. Der Spanier Joaquim Rodriguez bleibt Leader. Die heutige Etappe kann dem Gesamtklassement wieder eher neue Konturen geben. Das Ziel in Jaca befindet sich am Ende einer Steigung, die zwar nur knapp 4 Kilometer lang ist, im mittleren Teil aber Abschnitte mit Steigungsprozenten bis 14 Prozent aufweist. Rodriguez nimmt die Aufgabe mit einer Sekunde Vorsprung auf den Briten Chris Froome und fünf Sekunden vor Alberto Contador in Angriff. (si)

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