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Dem Basilikum hat das feuchtwarme Wetter gefallen

Noch nie in diesem Jahr sah das Basilikum auf dem Balkon so gut aus wie nach unserer Ferienabwesenheit. Drei Wochen feuchtwarmes Wetter haben das mickrige Pflänzchen im Topf in einen saftiggrünen wohlduftenden Busch verwandelt. An den Spitzen zeigen sich schon zarte Knospen, jetzt ist es höchste Zeit, mit der Ernte anzufangen. Eigentlich sollte man Basilikum fortwährend ernten, das heisst Stängel so abschneiden, dass noch mindestens zwei Blattpaare stehen bleiben, aus denen neue Triebe nachwachsen können. Die Blütenknospen bei Erscheinen abknipsen, sonst steckt die Pflanze ihre ganze Kraft in die Blüten­bildung, die Blätter verlieren ihr Aroma und werden hart. Die Knospen kann man aufs Sandwich oder in den Salat geben.

Als Erstes wird es Pasta mit Cocktailtomaten und Mozzarella geben. Bei warmen Gerichten Basilikum nie mitkochen, sonst verliert es zu viel Aroma. Deshalb die Tomaten halbieren oder vierteln, eine Handvoll Basilikumblätter klein schneiden und zusammen mit den Tomaten in eine Schüssel geben, salzen, ­pfeffern und kurz durchziehen lassen. Pasta nach Wahl kochen – am besten eignen sich Penne oder ähnliche kurze Nudeln –, abgiessen und zu den Tomaten geben. Einen kleingewürfelten Büffelmozzarella und zwei Esslöffel Olivenöl dazugeben und gut mischen.

Danach werde ich wohl das Rezept für Basilikumglace ausprobieren, das schon länger in der Schublade liegt. Dafür 3 EL Zucker mit 2 EL Wasser aufkochen und abkühlen lassen. 20 Basilikumblätter von den Stielen ­zupfen, waschen und trocknen. Zusammen mit 200 g Joghurt, dem Zuckerwasser und 1 EL ­Zitronensaft mit dem Pürierstab oder im Mixer fein hacken. 1 Eiweiss halb steif schlagen und mit dem Joghurt verrühren. In eine flache Schale (mit Deckel) füllen und für mindestens vier Stunden ins Gefrierfach (anfangs circa ­alle 30 Minuten umrühren) stellen oder in der Glacemaschine zubereiten. Eva Kirchheim

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