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Demo beim Rathaus

Die Personalverbände demonstrieren am Montag gegen die geplanten Lohnkürzungen.

Am Montagabend kommt ein politisch hochheikles Thema in den Gemeinderat. Der «Neunte Nachtrag zum Personalstatut» sieht vor, die Löhne der Verwaltungsangestellten für maximal zwei Jahre um zwei Prozent zu kürzen. Um Druck auf die Gemeinderäte auszuüben, haben die Personalverbände am Montag um 15.45 Uhr, kurz vor der Ratssitzung, zu einer gemeinsamen Demonstration aufgerufen. Beim Rathaus wollen die Stadtangestellten lautstark den Verzicht auf die Lohnkürzungen einfordern. Georg Munz vom Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) rechnet mit gegen hundert Teilnehmern.

Lohnkürzung als Sparprogramm

Bereits in den vergangenen Tagen mobilisierte der VPOD zusammen mit dem städtischen Personalverband und den Polizeibeamten gegen die Vorlage. Symbolisch will man Ratspräsidentin Barbara Günthard Fitze (EVP) eine rote Karte überreichen. Die Angestellten trügen schon heute einen zu grossen Teil der Sparlast. Der Antrag zur Lohnkürzung ist Teil des städtischen Sparprogramms «Balance». Die Parteien im Gemeinderat wollen sich im Vorfeld der Debatte noch nicht in die Karten schauen lassen. Klar ist, dass von links-grüner Seite wohl eine Ablehnung oder Rückweisung des Antrags gefordert wird. Im Gespräch ist aber offenbar auch, die Lohnkürzungen mittels eines Behördenreferendums zur Volksabstimmung zu bringen.

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