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Depressiver Mann steckte Bus in China in Brand

Nach einem Feuer in einem chinesischen Schnellbus mit 47 Toten haben die Behörden einen Verdächtigen identifiziert. Er kam bei dem Brand ums Leben.

Bei Untersuchungen an dem verkohlten Fahrzeug sei Benzin festgestellt worden, der Bus fahre aber mit Diesel, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua am Wochenende.

Bilder zeigten den brennenden Bus auf einer Strasse. Schwarzer Rauch stieg auf. Menschen mit verbrannten Armen und Beinen wurden von Passanten zu Autos gebracht.

Das Feuer war am Freitag im Feierabendverkehr in der Stadt Xiamen in der südchinesischen Provinz Fujian ausgebrochen, wie Xinhua weiter schrieb. 34 Menschen seien verletzt in Spitäler gebracht worden.

Augenzeugen erzählten dem Nachrichtenportal "Chinanews", dass der Bus total überfüllt gewesen sei. Als Rauch aufstieg, sei Panik unter den Passagieren ausgebrochen. Es seien so viele Menschen in dem Bus gewesen, dass sich niemand einfach retten konnte. Rund 80 Fahrgäste sollen an Bord gewesen sein.

Das Staatsfernsehen CCTV berichtete am Sonntag von einem Abschiedsbrief in der Wohnung des mutmasslichen Brandstifters. Der 59-Jährige sei mit seinem Leben unzufrieden gewesen. Aus Frust und Wut habe er das Feuer gelegt, hiess es in dem Bericht des Senders.

Der verärgerte Strassenhändler habe mehrfach bei Behörden Rentenansprüche gestellt, sei aber stets abgewiesen worden, schrieb eine Lokalzeitung.

(sda)

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