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Der Bauriese führt durchs Werk 1

Gemäss dem Bauunternehmen Implenia sollen 2018 die ersten Bauten auf dem Werk-1-Areal bezogen werden. Am Samstag zeigte die Firma das Gelände und erklärte, weshalb sie dort Hochhäuser bauen will.

Ein «Meilenstein» sei auf dem Sulzerareal im Stadtzentrum schon gesetzt worden, sagte Roland Fisch, Leiter Industrieareale bei Implenia, am Samstag. Er meinte damit den Gestaltungsplan, auf den sich die Stadt, das Bauunternehmen und Projektpartner geeinigt haben. Auf dem Gelände des Werks 1 soll Wohnraum für rund 1000 Personen entstehen. Hinzu kommen zahlreiche Arbeitsräume und moderne Hochschulbauten. Bekanntlich wird auch die ZHAW aufs Sulzerareal umziehen.

Trotz dem modernen Erscheinungsbild des neuen Stadtteils seien die alten Hallen wichtige Zeugen der Industriegeschichte der Stadt, betonte Fisch. Deshalb sollen die gut erhaltenen Gebäude weitgehend stehen bleiben. Weshalb aber braucht es die Hochhäuser, die im Gestaltungsplan ebenfalls vorgesehen sind? Mit einem 100 Meter hohen und zwei kleineren Hochhäusern könne auf kleiner Grundfläche viel Nutzfläche geschaffen werden, so Fisch. Damit sich diese Bauten gut ins Stadtbild einfügen, seien im Gestaltungsplan Architekturwettbewerbe vorgeschrieben. Ebenfalls wird darin festgehalten, unnötigen Verkehr zu vermeiden. Oberirdische Parkplätze sollen deshalb keine gebaut werden. «Im Gestaltungsplan ist zudem festgelegt, wie viele Zu- und Wegfahrten im unterirdischen Parkhaus pro Tag erlaubt sind», sagte Fisch.

Gar zu wenig Wohnungen

Die Fragen nach dem Rundgang weiteten den Blick übers Sulzerareal hinaus. Im Kontext zum Superblock, in dem künftig grosse Teile der Stadtverwaltung zusammengezogen werden, existiere kein gutes Gesamt- und Verkehrskonzept, bemerkte ein Zuhörer. Ein anderer fragte, ob der geplante Wohnraum angesichts rasch steigender Bevölkerungszahlen nicht zu klein dimensioniert sei.

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