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Der Dauergast auf dem 1. Platz

Keine andere Mannschaft stand in den letzten zwei Saisons häufiger auf Platz 1 als Pfadi. Als Leader empfangen die Winterthurer heute den HC Kriens-Luzern zum Start der Rückrunde.

Pfadi ist den Kadetten Schaffhausen näher gerückt und hat sich etwas vom Rest der Konkurrenz distanziert. Diese Tendenz konnten die Winterthurer in der letzten Saison einleiten, auch wenn sie bekanntlich alle Titelduelle gegen die Kadetten verloren haben. Was die NLA-Rangierung anging, erwiesen sie sich als Nummer 1: Nach 17 der insgesamt 28 Durchgänge in der Haupt- und Finalrunde der vergangenen Saison lagen sie auf dem 1. Platz der Tabelle. Dieser Kurs bestätigte sich in diesem Jahr. Nur nach den ersten beiden Runden, obschon die Pfader jeweils siegreich waren, besetzten sie nicht den 1. Platz. Für die folgenden sieben Runden behaupteten sie die Leaderposition – zuletzt trotz der 22:24-Niederlage in St. Gallen. Noch ohne Ausrutscher Die Winterthurer NLA-Handballer ziehen seit Sommer 2013 die Meisterschaft mit bemerkenswert konstanten Resultaten durch. «Wir haben wenige ein­fache Spiele verloren», darf Trainer Adrian Brüngger feststellen. Und zu Hause setzte es seither – den Playoff-Final 2014 ausgenommen – nur eine Niederlage ab: am 1.?März 2014 gegen den HC Kriens-Luzern, den heutigen Gast in der Eulachhalle, als Pfadi personell geschwächt spielte. In der laufenden Saison wurden sieben von neun Partien der Vorrunde gewonnen. Die beiden einzigen Niederlagen sind zu akzeptieren: In St. Gallen und in Schaffhausen «darf» man verlieren. Es geschah immerhin auch gegen die beiden Mannschaften auf den Rängen 2 und 3. Hinzu kamen die zwei Erfolge im EHF-Cup gegen den serbischen Cupsieger Zeleznicar Nis sowie am Mittwoch der problemlose Sieg im Cup-Sechzehntelfinal in Olten. Ein gröberer Ausrutscher also konnte – auch wenn vor zwei Wochen in St. Gallen die Punkte sehr greifbar waren – bisher vermieden werden, was für die Qualität der Mannschaft spricht. Pfadi schaffte dies, obschon zwischendurch einige Leistungsträger verletzt fehlten. Die Personallage bessert sich allmählich. Cédrie Tynowski ist wieder mit dabei. Goran Cvetkovic (Oberschenkel) und Dino Bajram (Wade) gaben am Cup in Olten ihr Comeback. Michal Svajlen (Knie) befindet sich ebenfalls auf dem Weg zurück. Ob Svajlen sowie Marcel Hess (Fuss) und Linksaussen Marvin Lier, der sich in Olten am Knie verletzte, heute Abend antreten, zeigt sich kurzfristig. «Wir befinden uns in einem Trainings- und Abstimmungsrückstand», sagt Brüngger zu den Absenzen der letzten paar Wochen. Die 25. Runde Die Krienser, derzeit auf Platz 6, starteten mit der 23:27-Heimniederlage gegen Pfadi in die Meisterschaft. Es folgten Tiefen und Höhen – die 28:33-Niederlage bei Aufsteiger Suhr Aarau und vor zwei Wochen der 27:26-Heimsieg über die Kadetten. Die Schaffhauser führten 23:17, ehe sie in der Schlussviertelstunde die Punkte entgleiten liessen. «Die Krienser sind mitten im Kampf um die Finalrunde, und für uns ist es eng an der Spitze», sagt Brüngger, der heute in der Eulachhalle «ein Kampfspiel» erwartet. Überstehen es die Winterthurer siegreich und werden sie von St. Otmar nicht wegen des Torverhältnisses abgefangen, bleiben sie Leader. Es wäre seit Sommer 2013 die 25. Runde (von 38) auf Platz 1.

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