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Der EHCW ist unter Zugzwang

Winterthur. Der EHC Winterthur hat den Start in die Playoff-Viertelfinals am Samstag mit einer 3:6-Heimniederlage gegen Chur verpatzt. Heute (20 Uhr, Hallenstadion Chur) müssen die Winterthurer zurückschlagen, wenn sie nicht in eine ziemlich ungemütliche Lage kommen wollen. Denn einen 0:2-Rückstand in einer Best-of-5-Serie noch zu korrigieren, wäre äusserst schwierig.

Das gilt zumal, da Chur nicht einfach ein Aussenseiter ist, den man mit einer kleinen Leistungssteigerung einfach wegspielen kann. Die Bündner spielen seit ihrer Rückkehr in die 1. Liga nun in der dritten Saison sehr solide und haben dadurch meist besser abgeschnitten, als man es ihnen zugetraut hatte. Auf diese Saison hin wurde das Kader verstärkt, nur blieb es in der Qualifikation unter den gestiegenen Erwartungen. Die Qualität aber, um auch ein Spitzenteam wie den EHCW zu schlagen, die ist vorhanden. Das hat der Samstag gezeigt.

Der EHCW muss also einen Gang höher schalten. Das heisst: wieder so spielen, wie er es vor allem in der ersten Hälfte der Masterround getan hat, danach aber nur noch vereinzelt. Die Winterthurer liessen am Samstag zu viele gefährliche Gegenstösse zu, sie waren dem Powerplay der Bündner nicht ausreichend gewachsen und sie schossen selber viel zu wenig, wenn sie in Überzahl waren. Das sind die wichtigsten Punkte, die zu korrigieren sind. Und wenn im Spiel nach vorne der Abschluss wieder direkter gesucht wird, dann dürften auch wieder mehr Tore fallen. (uk)

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