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Der erste Kantersieg

Mit einem 9:3-Erfolg über die Floorball Riders haben die Red Ants ihre Position in der NLA verbessert. Sie liegen nur noch einen Punkt hinter den Playoff-Plätzen.

Zum ersten Mal in dieser Saison gelangen den Red Ants zwei Siege in Folge – und zudem die Revanche für die unerwartete 2:3-Auswärtsniederlage bei den Riders im ersten Durchgang der Qualifikation. Diesmal hatten die Winterthurerinnen mit dem gleichen Gegner überhaupt keine Probleme. Mit druckvollem Spiel schnürten sie die Riders ein, kombinierten sich durch die gegnerischen Abwehrreihen und erzielten die nötigen Tore, um die Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel zu bringen.

Die immer besser in Fahrt kommende Nina Kälin und Céline Chalverat lieferten schon im Startdrittel je eine Doublette ab, dazwischen liess sich Alexandra Frick zum 3:0 gratulieren – so war die Entscheidung schon früh gefallen. Eine derartige Konsequenz legten die Red Ants in dieser Saison bisher noch selten an den Tag und wurden prompt dafür belohnt.

Nur kurz unkonzentriert

Eine kurze Phase der Unkonzentriertheit im Mitteldrittel drückte sich in Form von zwei Gegentreffern aus, was aber nichts an der Ausrichtung der Partie änderte. Margrit Scheidegger, auch sie mit zwei Treffern in Folge, korrigierte das kurze Zwischentief und liess die Red Ants mit einem komfortablen 7:2-Vorsprung in den Schlussabschnitt gehen.

Mit soliden Ballstafetten wurden die Gäste bis zum Schluss problemlos unter Kontrolle gehalten. Nach Chalverats drittem Treffer setzte die Deutsche Pauline Baumgarten den Schlusspunkt, die sich so für ihre beherzten Auftritte in der ganzen Saison einmal selber belohnte und für etwas Abwechslung in der Skorerliste sorgte. Denn die dritte Linie blieb erneut ohne zählbares Ergebnis – Sabrina Fässler kam mit einem Pfostenschuss in der 48. Minute einem Torerfolg am nächsten.

«Ich bin mit der Passqualität und Kon­zen­tra­tion im Spiel mit Ausnahme des kurzen Tiefs im Mitteldrittel sehr zufrieden. Ein souveräner Auftritt, auch wenn wir noch den einen oder anderen Treffer mehr hätten erzielen können», äusserte sich Red-Ants-Assistenztrainer Daniel Gafner nach der Partie. Mit diesem Sieg verbleiben die Winterthurerinnen zwar weiter hinter dem ebenfalls siegreichen Aufsteiger Aergera Giffers auf dem sechsten Rang, rückten aber bis auf einen Punkt auf die viertplatzierten Wizards heran. Und sie entfernten sich, das darf nach dem historisch schlechten Start auch erwähnt werden, um jetzt acht Punkte von den Playout-Rängen.

Im letzten Spiel vor Weihnachten – das kommende Wochenende ist aufgrund der Herren-WM in Schweden spielfrei – kommt Giffers nach Oberseen. Das bietet die Möglichkeit, das neue Jahr von einem akzeptablen Rang aus in Angriff zu nehmen.dk

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