Zum Hauptinhalt springen

Der häufige Regen wurde für manche Indoorveranstalter zum Segen

Das Technorama und der Indoorspielplatz Wunderland können auf eine tolle Sommersaison zurückblicken.

Während der Badisommer ins Wasser fiel, rieben sich andere die Hände. Allen voran das Technorama. Gemäss Roy Schedler, Marketingleiter des Technoramas, ist man nach dem Sommer auf Kurs für ein Rekordjahr. Konkrete Besucherzahlen will er noch nicht nennen. Doch man habe den besten August aller Zeiten erlebt. «An guten Tagen kamen über 4000 Besucher.» Dann sei das Technorama schon sehr voll. «Wir weisen an solchen Tagen die Leute bereits an der Kasse darauf hin, dass es zu Wartezeiten kommen kann und sie nach Möglichkeit besser an einem anderen Tag kommen.» Abgewiesen werde jedoch niemand. Ab 3000 Leuten wirds eng Gemäss Schedler denkt das Technorama jedoch darüber nach, einen «Auslastometer» einzuführen, der anzeige, wie viele Besucher schon im Haus seien. Ab 3000 Personen werde es etwas problematisch. «Viele Experimente sind dann besetzt. Wartet man daneben, sieht man bereits, wie es geht – und das ist nicht Sinn der Sache», sagt Schedler. Im Schnitt besuchen pro Tag rund 750 Leute das Technorama. Nach den Sommerferien wurde es etwas ruhiger, der Einbruch sei jedoch durch viele Besucher aus Deutschland abgefedert worden. Dort enden die Ferien später. Und jetzt, während der Herbstferien, laufe es wieder gut, so Schedler. Obwohl das Technorama vom schlechten Wetter vor allem profitierte, gab es auch eine Kehrseite. Im Juli und August gastierten verschiedene Open-Air-Ausstellungen im Technorama. Diese kamen laut Schedler sehr gut an, man habe jedoch einzelne Objekte umplatzieren müssen, weil die Rasenflächen die Nässe kaum mehr schlucken konnten und stark beansprucht wurden. Eine typische Schlechtwetterdestination ist auch der neue Indoorspielplatz Wunderland am Lagerplatz. «Wir freuten uns über das Wetter», sagt Wunderland-Sprecher Alex Schickli. Man habe beim Start im Juni dieses Jahres eigentlich damit gerechnet, dass in den Sommermonaten ein sanftes Einarbeiten möglich sei. «Daraus wurde nichts. Wir wurden teilweise regelrecht überrannt und mussten sofort Verstärkung rekrutieren.» Bis zu 300 Besucher zählte das Wunderland an Spitzentagen. An Normaltagen sind es zwischen 30 und 50. Beliebig viele Familien kann der Indoorspielplatz nicht fassen. «Bei 450 Personen müssten wir schliessen, da würde es zu eng», sagt Schickli. Das Wunderland ist auch in den laufenden Herbstferien beliebt: «Ich war eben einkaufen, weil die Gäste das ganze Lager leer gegessen haben», schmunzelt er. Auch Erwachsene spielen Besonders gefragte Attraktionen seien die riesigen durchsichtigen Zorbälle, in denen man durch die Gegend rollen kann, oder der Klettervulkan. Daran hätten Kinder wie Erwachsene Freude, sagt Schickli.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch