Zum Hauptinhalt springen

Der Kuchen aus dem Pfefferland

Unzählige Menschen besuchen derzeit den Christkindlesmarkt in Nürnberg, einen der bekanntesten Weihnachtsmärkte überhaupt. Und natürlich gibt es dort an jeder Ecke Glühwein oder Lebkuchen zu kaufen.

Die Nürnberger Lebkuchen sind weltberühmt. Das weist dar­auf hin, dass die Stadt früher ein Handelsplatz für Gewürze aller Art war, denn diese waren schwer erhältlich, teuer und wurden im Volksmund allesamt als «Pfeffer» bezeichnet.

Pfefferkuchen werden die leckeren Dinger ja auch vielerorts genannt. Speziell an den Nürnberger Elisenlebkuchen ist der hohe Anteil Nüsse im Teig, dafür kaum Mehl. Das folgende ist zwar kein Nürnberger Pfefferkuchenrezept, dafür aber ein einfaches, das sich zu Hause gut backen lässt:

200 g Birnel, 50 g Honig, 100 g Butter und 150 g Zucker zusammen aufkochen und abkühlen lassen. 500 g Mehl in eine grosse Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken, 2 TL Zimt, 1 TL Kardamom, ½ TL Nelkenpulver, ¼ TL Piment und 1 Messerspitze Salz zugeben, die Honigmischung dazu giessen. 8 g Pottasche mit 5 EL Milch anrühren, zugeben und alles zu einem feinen Teig verarbeiten.

Den Teig mindestens 3 Stunden ruhen lassen; dann auf Mehl 8 Millimeter dick rechteckig ausrollen und in jasskartengrosse Stücke schneiden. Mit geschälten Mandeln dekorieren.

Bei gut 200 Grad 10 bis 15 Minuten backen, bis die Pfefferkuchen schön braun sind, und dann noch heiss mit einer Eiweissglasur bestreichen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch