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Der lange Weg führt zu Aeschbacher

Für die Japaner ist der Winterthurer Thomas Köhler ein Hoffnungsträger. Mehr als fünf Monate lang wanderte er im letzten Jahr vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt Japans. Er wollte der Welt zeigen, dass die Insel trotz der Atom- und Umweltkatastrophe vom März 2011 bereist werden kann. Um seine Eindrücke mitzuteilen, schrieb er jeden Abend einen Tagebucheintrag auf seinem Internetblog. Ohne es zu beabsichtigen, wurde Thomas Köhler mit seinem 2900 Kilometer langen Fussmarsch zu einer Bekanntheit – erst in Japan, nach seiner Rückkehr auch in der Schweiz. Deshalb hat ihn «die Reise seines Lebens» auch ins Studio des Schweizer Fernsehens geführt. Morgen Abend nach 22 Uhr tritt Köhler in der Sendung von Kurt Aeschbacher auf SF 1 auf. Darin wird er erzählen, wie die Katastrophe in Japan sein Leben verändert hat: Als Reiseorganisator mit Spezialgebiet Japan verlor er über Nacht seine Stelle. Zu viele Leute hätten ihre Reise kurzfristig gestrichen, sagt er. Dann machte er sich selbst auf, durch Japan zu wandern, und nun eröffnet er am 1. Juli sein eigenes Geschäft: eine Reiseberatung für Japan-Ferien. (meg)

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