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Der letzte Auftritt?

val di fiemme. Simon Ammann bestreitet heute beim Teamspringen von der Grossschanze den wohl letzten WM-Wettkampf seiner Karriere.

Die Schweizer Bilanz nach den Einzel-Springen von der Normal- und der Grossschanze ist ernüchternd. Für Simon Ammann, den vierfachen Olympiasieger, erfüllte sich der Traum von einer WM-Medaille nicht, Gregor Deschwanden enttäuschte mit zwei Klassierungen jenseits der Top 40. Einen Lichtblick gab es immerhin für den zuletzt verunsicherten Marco Grigoli, der sich für den Wettkampf von der Grossschanze qualifizieren konnte. Der Vierte im Bunde, der erst 17-jährige Romand Killian Peier, verpasste die Teilnahme am Einzelspringen vom Donnerstag knapp.

«Wir kämpfen mit fünf bis sechs Nationen um die Plätze 7 und 8. Von einer Medaille zu träumen, wäre vermessen», sagte der Schweizer Skisprungtrainer Martin Künzle. Nur die besten acht Nationen qualifizieren sich für den Final, den das Schweizer Quartett anstrebt. Für Ammann, den 31-jährigen Toggenburger, könnte es der letzte Wettkampf im Rahmen von Weltmeisterschaften sein. An den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi wird er nochmals an den Start gehen, dann dürfte Schluss sein.

Österreich gilt für einmal nicht als absoluter Topfavorit auf Team-Gold. Die «ÖSV-Adler» konnten in diesem Winter keines der vier Teamspringen für sich entscheiden, im Einzel-Wettkampf von der Grossschanze blieben sie an dieser WM ohne Medaille. Als erste Anwärter, um Österreich erstmals seit 2003 an einem WM-Teamspringen zu bezwingen, gelten Norwegen, Deutschland und Slowenien. (si)

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