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Der nächste Skandal

Am Afrika-Cup qualifizierte sich Ghana erwartungsgemäss für den Final vom Sonntag gegen die Elfenbeinküste. Beim an sich problemlosen 3:0-Sieg der Ghanaer gegen Gastgeber Äquatorialguinea kam es in den Schlussminuten, als alles längst entschieden war, aber zu einem weiteren Skandal an diesem Anlass, nachdem der Viertelfinal zwischen Äquatorialguinea und Tunesien ja schon chaotisch geendet hatte.

In der 82. Minute musste der Schiedsrichter das Spiel für mehr als eine halbe Stunde unterbrechen. Grund war die ghanaische Fankolonie, die von den Anhängern des Heimteams mit Flaschen und Gegenständen beworfen worden war und deshalb in den Innenraum des Stadions flüchtete. Die Spieler blieben während des ganzen Unterbruchs auf dem Platz. Als die Partie wieder aufgenommen wurde, wurden nur noch drei Minuten gespielt, ehe der Abpfiff erfolgte.

Entschieden wurde die Partie unmittelbar vor der Pause. Nach einem rücksichtslosen Strafraumfoul Felipe Ovonos, des Torhüters der Gastgeber, das auch mit einem Platzverweis hätte bestraft werden können, verwertete Jordan Ayew den Penalty zum 1:0. Kurz dar­auf schloss Wakaso einen Konter mit dem 2:0 ab. Ghana kam danach nicht mehr in Gefahr, zumal André Ayew in der 75. Minute auf 3:0 erhöhte. red

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