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Der «Parkplatzmörder von Dübendorf» und seine vier Brüder

Der winterthurer «Berisha-clan»Bashkim Berisha wurde vom Problemkind zum Thaibox-Weltmeister und schliesslich zum Mörder. Seine Brüder sind ebenfalls keine Engel.

Er war der «Carlos» der Nullerjahre. 2001 zeigte das Schweizer Fernsehen einen Dokfilm über Bashkim Berisha, damals 20, der durchs Boxtraining vom stadtbekannten Prügler zum Mustersportler geworden sei. 2002 wurde er Thaibox-Weltmeister. 2005 erschoss er in Dübendorf einen mazedonischen Familienvater im Streit um einen Parkplatz. Bashkim floh nach Kosovo, wurde nach zweijährigem Hin und Her 2007 ausgeliefert und wurde 2008 wegen vorsätzlicher Tötung zu 14 Jahren Haft verurteilt.

Bashkims Zwillingsbruder Binak wurde 1999 wegen Raub und 2003 wegen Drogenhandel zu insgesamt 3,5 Jahren verurteilt. Der mittlere Bruder Bujar (40) kassierte 2007 acht Jahre Haft, weil er mindestens 20 Kilo Heroin aus Kosovo ins Unterland schaffte und verkaufte. Auch der zweitälteste Bruder, Jeton, soll beteiligt gewesen sein. Er lebt in Kosovo.

Der älteste der fünf Brüder, Hasan (44), der sein Geld erst als Bauarbeiter und Drucker, dann als Wirt verdiente, ist als einziger der Berisha-Brüder

bisher nicht vorbestraft.

Seit zwei Jahren sitzt Hasan Berisha in Untersuchungshaft. Derweil führt sein älterer Sohn die Champion-Bar an der Zürcherstrasse weiter. mig

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