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«Der Stadtverband entlastet die Gemeinden»

Auch winterthur macht sich fit für die ZukunftNicht nur die ländlichen Kirchgemeinden müssen sich Gedanken dar­über machen, wie sie ihre Aufgaben künftig erfüllen möchten.

Sieben reformierte Kirch- gemeinden gibt es in der Stadt Winterthur. Andreas Schraft, Kirchenpflegepräsident der Stadtkirche, sagt: «Jede von ihnen entscheidet autonom.» Er sagt aber auch, dass das Projekt «KirchGemeindePlus» sowohl in den Kirchgemeinden als auch in den verschiedenen Gremien ein Thema war und ist. Ein Dauerthema ist auch, wie sich die Winterthurer Kirchgemeinden aufstellen, um einerseits den aktuellen Bedürfnissen ihrer Mitglieder gerecht zu werden und andererseits ihre Stärken zu nutzen. «Die einzelnen Kirchgemeinden können der wachsenden und sich verändernden Bevölkerung nicht immer das beste Angebot machen.» Schraft erklärt die Zusammenarbeit anhand der Musik: «In der Stadtkirche sind wir stark im Bereich Orgel- und Chormusik, jedoch nicht bei Gospel und zeitgenössischer Musik.» Diese Musikstile bieten andere Kirchgemeinden an. Wobei in Sachen Zusammenarbeit die Winterthurer Kirchen auf den Stadtverband setzen können. «Durch den Stadtverband werden die Gemeinden entlastet, zum Beispiel im administrativen Bereich», sagt er. Dafür werden Ressourcen frei für anderes. Nicht ausgeschlossen sei, dass aus den sieben Kirchgemeinden weniger werden. «Drei oder nur eine», sagt Schraft, «aber dieses Szenario liegt noch in weiter Ferne.»

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