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Der Titelverteidiger lässt nichts anbrennen

Die Schweizer haben im WM-Team-Wettkampf in Vail als Vierte eine Medaille verpasst. Gold ging an Titelverteidiger Österreich.

Im «kleinen Final» war für die Schweiz beim 1:3 gegen Schweden nichts zu holen. Wendy Holdener gegen Anna Swenn-Larsson, Gino Caviezel gegen Andre Myhrer und Michelle Gisin gegen Maria Pietilä-Holmner konnten einen 0:3-Rückstand nicht verhindern, ehe Justin Murisier noch einen «Ehrensieg» gegen Mattias Hargin landete. Charlotte Chable und Elia Zurbriggen blieben bis am Schluss Ersatz. Gino Caviezel meinte zum Resultat: «Platz 4 ist immer bitter. Damit ist man sicher nie zufrieden. Mit der eigenen Leistung bin ich grundsätzlich einverstanden. Ich konnte ein paar gute Schwünge zeigen. Am Ende hatte ich ein paar Patzer zu viel, um die absoluten Top-Cracks schlagen zu können.»

Nach Siegen gegen Kroatien und Frankreich, dem Team-Weltmeister von 2011, wurden die Schweizer in den Halbfinals von Österreich (1:3) gestoppt. Den einzigen Sieg gegen die sehr gut besetzte ÖSV-Equipe errang Wendy Holdener gegen Michaela Kirchgasser.

Hosp egalisiert Moser-Pröll

Die Österreicher liessen anschliessend im Final beim 3:1 gegen die vom Berner Martin Rufener betreuten, überraschend starken Kanadier nichts mehr anbrennen. Im ÖSV-Aufgebot figurierten neben Kirchgasser, die nun in diesem Wettkampfformat dreimal WM-Gold und einmal -Silber ihr eigen nennt, Eva Maria-Brem, Marcel Hirscher und Christoph Nösig sowie Philipp Schörghofer und Nicole Hosp. Hosp gewann in ihrer «Joker»-Rolle – einen Tag nach Silber in der Superkombination – ihre zwölfte Medaille an einem Grossanlass, womit die Tirolerin mit Annemarie Moser-Pröll gleichzog. Für Hirscher, der alle Duelle gewann, war es im zweiten Einsatz an dieser WM nach der Kombination die zweite Goldmedaille.

In den Viertelfinals musste auch das Heimteam der USA die Segel streichen. Bereits in den Achtelfinals scheiterten die Deutschen, die 2005 bei der WM-Premiere des Team-Events siegreich gewesen waren. si/red

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