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Der unverhoffte Spitzenkampf

winterthur. Das Tief der Kadetten Schaffhausen verhilft zum heutigen Spitzenkampf BSV Bern – Pfadi Winterthur.

Während heute Samstag die Geduld der Schaffhauser Führungsetage mit dem Champions-League-Match in Szeged (Ungarn) ein weiteres Mal auf die Probe gestellt wird, steigt in der Mooshalle zu Gümligen der unverhoffte Spitzenkampf der Nationalliga A. Der BSV Bern führt nach fünf Runden die Tabelle an, punktgleich vor Pfadi. Beide haben bisher ein Spiel verloren, beide haben die Kadetten bezwungen. Der BSV schaffte dies vor einer Woche gar in Schaffhausen.

Der BSV und Pfadi schlossen die letzte Saison mit dem Duell um den 3. Rang ab. Die Winterthurer setzten sich damals auch in der Mooshalle durch und feierten so den zweiten Auswärtssieg nacheinander gegen den BSV Bern. Trainer Adrian Brüngger ist zuversichtlich, dass diese Miniserie weitergeht: Anhand der Trainings habe er «das Gefühl, dass wir gut drauf sind», meint er. Mit Kreisläufer Markus Krauthoff, der vor einer Woche beim knappen Heimsieg über den HC Kriens-Luzern sein Comeback gab, gehe es «jeden Tag besser». Weitere zwei Wochen wird Michal Svajlen verletzt fehlen: Der Rückraumschütze dürfte im übernächsten Match, am 24. Oktober auswärts gegen die Lakers Stäfa, zurückkehren.

Derzeit klar bester BSV-Skorer ist Goran Cvetkovic. Mit 40 Treffern, dar­un­ter 18 Penaltys, führt der Linkshänder, dessen Schweizer Laufbahn bei Pfadi begann, die Torschützenliste der Nationalliga A an. Ein anderer Ex-Winterthurer, der slowakische Aufbauer Ladislav Tarhai, hat wegen des Kreuzbandrisses, den er im Januar an der EM erlitt, diese Saison noch nicht gespielt. Gleiches gilt für den an der Schulter verletzten Kreisläufer Alen Milosevic, den Sohn des BSV-Trainers. Berner und Winterthurer haben in der ersten Phase dieser Meisterschaft bewiesen, dass sie zur Spitzengruppe im Schweizer Handball gehören, wobei Pfadi erst selten am Optimum gespielt und der BSV in Runde 2 zu Hause gegen Stäfa überraschend zwei Punkte verloren hat. Wer heute Abend in Gümligen gewinnt, ist Leader.

Die Kadetten ihrerseits sind gestern auf Rang 7 und damit auf einen Platz in der Abstiegsrunde abgerutscht ... Stäfa bezwang zu Hause GC Amicitia Zürich 32:29 (15:15) und verdrängte den Meister vom 6. Rang. (ust)

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