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Der Vizepräsident steht jetzt der Gemeinde vor

Christoph Bösel konnte den zweiten Wahlgang in Nürensdorf mit 54 Stimmen Vorsprung für sich entscheiden.

Der 47-jährige Unternehmer Christoph Bösel (SVP) hat gestern bei der Wahl für das Nürensdorfer Gemeindepräsidium 804 Stimmen erzielt. Sein 63-jähriger Kontrahent Urs Buchegger (parteilos), Inhaber einer Holzbaufirma, erhielt 54 Stimmen weniger, nämlich 750 Stimmen. Beim zweiten Wahlgang ist das relative Mehr massgebend. Gewählt ist also derjenige Kandidat, der am meisten Stimmen erzielt. Die Wahlbeteiligung lag bei 48 Prozent. Bösel zeigte sich erfreut: «Die Wahl ist für mich eine Bestätigung und die logische Folge nach dem ersten Wahlgang.» Allerdings hatte der bisherige Vizepräsident am 30. März lediglich 13 Stimmen mehr erhalten als Buchegger, der als Neuer auf Anhieb den Sprung in die Behörde schaffte. Bösel anerkennt das gute Resultat seines Herausforderers. «Die Wähler haben wohl einen Ur-Nürensdorfer im Gemeinderat gewollt.» Er selbst sei lediglich ein Zugezogener. Er wohnt seit 15 Jahren in Nürensdorf und ist seit acht Jahren Mitglied des Gemeinderates. Trotz seiner Nichtwahl sah sich Buchegger gestern nicht als Verlierer, wie er sagte. Dass er «aus dem Stand heraus» so viele Stimmen machte, sei sehr erfreulich. Denn er habe im Gegensatz zu Bösel keine Partei im Rücken gehabt. Er sei aber in Birchwil/Oberwil aufgewachsen, «dort kennt man mich», sagte er. Auch glaubt er, dass er Stimmen von SVP-Wählern und Unternehmern erhalten habe. (neh)

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