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Deutscher Lokführer-Streik beschert Fernbussen grossen Zulauf

In Deutschland profitieren die Fernbusbetreiber vom Streik der Lokführer. Wegen Hunderter Zugausfälle infolge des Arbeitskampfes stiegen am Mittwoch Berufspendler und Reisende häufiger bei den Bahn-Konkurrenten ein. "Die Buchungen steigen spürbar zwischen 10 und 20 Prozent an", sagte Matthias Schröter, Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer. In einer solchen Situation hätten die Fernbus-Anbieter immer einen grösseren Zulauf. Die Lokführergewerkschaft GDL hatte in der vergangenen Woche einen neuen Vorschlag der Deutschen Bahn (DB) im Tarifkonflikt abgelehnt und befristete Arbeitskämpfe angekündigt. Die Gewerkschaft rief für Mittwoch von 14.00 Uhr bis Donnerstag um 04.00 Uhr zum bundesweiten Streik auf. Reisende mussten sich auf Hunderte Zugausfälle einstellen. Auch Verbindungen aus der Schweiz sind betroffen. Bei der ersten bundesweiten Streikrunde in der vergangenen Woche hatte sich die GDL noch auf die späten Abend- und die Nachtstunden beschränkt. Seit der Liberalisierung des Fernbusverkehrs auf Strecken innerhalb Deutschlands vor gut anderthalb Jahren buhlen rund 40 Anbieter um Marktanteile. Vor allem junge und ältere Menschen nutzen die Busse als günstige Alternative zu Bahn, Flugzeug und Auto.

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