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Die alte Kiesgrube wird bald überbaut

Grünes Licht für ein Bauvorhaben in der alten Kiesgrube in Weisslingen: Die Gemeindeversammlung hat dem Verkauf zugestimmt.

Einzig der Verkauf der alten Kiesgrube gab am Montagabend an der Gemeindeversammlung in Weisslingen zu reden. Stein des Anstosses war jedoch nicht der Verkauf selber, der später mit 90 von total 91 Stimmen angenommen wurde. Es war vielmehr ein Trottoir, das im Gestaltungsplan zwar vorgesehen, aber nicht in den Verkaufsunterlagen erwähnt wurde. Roman Camenisch vom Wisliger Forum erklärte die Wichtigkeit dieses Trottoirs, schlug vor, dieses gleichzeitig mit dem Projekt «Wohnen im Alter» zu realisieren und legte dem Gemeinderat ein entsprechendes schriftliches Umsetzungspapier vor. Darin wurde gefordert, dass die Parzelle um die Fläche des Trottoirs verkleinert und der Kaufpreis entsprechend angepasst werden solle.

Gemeindepräsident Martin Rüegg entgegnete, es sei nicht klug, Land im Voraus zu parzellieren. «Später ist man an diese Abmachungen gebunden, was eine Behinderung des Prozesses bedeuten kann», sagte er. Das Trottoir sei geplant, allerdings müsse die genaue Umsetzung abgewartet werden. Camenisch dagegen fand, es mache keinen Sinn, das Trottoir nicht in einem Zug zu realisieren und stattdessen spätere Anpassungskosten in Kauf zu nehmen. Sein Antrag hatte in der Abstimmung allerdings keine Chance und wurde grossmehrheitlich abgelehnt.

Anschliessend informierte Martin Rüegg über den privaten Gestaltungsplan des ehemaligen Kiesgrubenareals an der Dettenriederstrasse und erklärte, warum man sich in diesem speziellen Fall für einen Gestaltungsplan entschieden habe. «Wegen der Form und des grossen Gefälles auf diesem Grundstück, hätte es viele Ausnahmebewilligungen gebraucht, um das Bauvorhaben zu realisieren.» Die Abweichungen des privaten Gestaltungsplans gegenüber dem Bau- und Zonenplan betreffen vor allem das Dach und die Gebäudelänge. Der Antrag wurde einstimmig angenommen, damit können Gestaltungsplan wie auch Verkauf vollzogen werden.

Fabrikareal umgezont

Als letztes Bauprojekt stand die Umzonung eines Teilgrundstücks des Gewerbezentrums Moos von der Kern- und Wohnzone in die Zentrumszone auf der Traktandenliste. Der grösste Teil des Grundstücks befindet sich bereits in der Zentrumszone, die Gebäude in Richtung Dorf und der Parkplatz hinter der Fabrik wurden umgezont. «Eine einheitliche Zonierung ist angezeigt, weil diese für die Nutzung des ganzen Grundstücks dieselben Regeln schafft. Auch wird das Ortsbild dadurch aufgewertet», so Martin Rüegg. Der Antrag wurde bei zwei Gegenstimmen gutgeheissen. Einstimmig bewilligt wurden ferner die Abrechnung des Werkleitungsersatzs Theiligerstrasse und die Umlegung Wissenbach sowie zwei Einbürgerungsgesuche.

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