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Die Badi Rheinau ist gerettet

Das Hallen- und Freibad Rheinau ist gerettet. Die Stimmberechtigten hiessen am Sonntag eine Vorlage gut, die der Gemeinde das nötige Geld einbringt und den Kauf des Badi-Grundstücks regelt. Das Pro-Badi-Verdikt fiel überdeutlich aus. Die Stimmbeteiligung betrug gut 62,5 Prozent.

Alle drei Teilvorlagen wurden mit haushohem Ja angenommen: Das Stimmenverhältnis betrug beim Verkauf des Elektrizitätswerks 467 zu 74, beim Badi-Parzellenkauf 450 zu 89 und beim Baurechtsvertrag mit der Betreiber-Genossenschaft Aquarina bei 434 zu 106 Stimmen. Konkret ging es bei der Vorlage darum, genügend Geld aufzubringen, um dem Kanton Zürich die Parzelle abzukaufen, auf der das Bad steht. Die Gemeinde hatte bisher das Bad betrieben und das Grundstück im Baurecht genutzt.Rettung in letzter Minute Eigentlich sollte das Baurecht diesen Herbst an den Kanton zurückfallen. Um das Bad retten zu können, musste das Land dem Kanton abgekauft werden - ein Handel, zu dem Gemeinde und Kanton Hand boten. Die Elektrizitätsversorgung EV Rheinau kann für 1,4 Millionen Franken an die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) verkauft, und die Landparzelle für 1,55 Millionen gekauft werden. Die Gemeinde stellt das Land dann im Baurecht der eigens gegründeten Genossenschaft Aquarina zu Verfügung. Sie wird das Bad künftig betreiben. Nun haben die Stimmberechtigten alle drei Punkte abgesegnet. Das 1972 gebaute Schwimmbad Rheinau im Zürcher Weinland - das einzige ganzjährig geöffnete Bad weit herum - konnte damit in letzter Minute vor dem Untergang gerettet werden. Angesichts der hohen Betriebskosten hatten Gemeinde und Verein Badi Rheinau es eigentlich abreissen wollen. Diese Ankündigung löste eine riesige Solidaritätswelle aus, die nun erfolgreich war.

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