Illnau-Effretikon

Die Bauarbeiten im Zentrum sollen nächstes Jahr starten

Am Donnerstagabend hat das Illnau-Effretiker Parlament einen ersten Gestaltungsplan genehmigt. Es entstehen 60 Wohnungen und 3000 Quadratmeter Gewerbefläche.

Statt der Fabrik (Bildmitte) entstehen zwei fünfgeschossige Bauten mit Wohnungen und Gewerbeflächen.

Statt der Fabrik (Bildmitte) entstehen zwei fünfgeschossige Bauten mit Wohnungen und Gewerbeflächen. Bild: Heinz Kramer

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Am Donnerstagabend waren sich die Illnau-Effretiker Gemeinderäte alle einig: Die Überbauung, die zwischen Gleisen und Florastrasse östlich des Bahnhofs entstehen soll, ist ein gutes Projekt. In der Schlussabstimmung kam der dafür notwendige Private Gestaltungsplan Rosenhof ohne Gegenstimmen durch. Schon die Geschäftsprüfungskommission hatte einstimmig ein Ja beantragt.

Auf dem rund 5700 Quadratmeter grossen Areal sollen zwei fünfgeschossige kubische Bauten entstehen. Die ehemalige Fabrik mit Verwaltungsgebäude, die derzeit an verschiedene Gewerbebetriebe als Zwischennutzung vermietet ist, wird verschwinden. Die Eigentümerin, die Winterthurer OMGProjekt AG, plant rund 60 Mietwohnungen und 3000 Quadratmeter Gewerbeflächen. Auf rund 2000 Quadratmetern im Erdgeschoss wird sich die Multiple Sklerose Gesellschaft niederlassen. Sie verlegt ihren Hauptsitz von der Zürcher Josefstrasse nach Effretikon.

Quartierplatz und Velostation

Für die Bevölkerung ist nördlich des Areals zudem ein 1000 Quadratmeter grosser Quartierplatz vorgesehen. In einer unterirdischen Velostation können 200 Fahrräder abgestellt werden. Sie liegt direkt am Rosenweg, der barrierefrei zu den Perrons und zum westlichen Zentrum führt.

Das Rosenhof-Areal ist das erste von mehreren Baufeldern, die in den nächsten Jahren im Zentrum überbaut werden sollen. Läuft alles nach Plan, könnten Wohnungen und Gewerberäume im Jahr 2022 bezogen werden.

Im Weiteren hat der Grosse Gemeinderat die Beantwortungsfrist für das Postulat betreffend Verselbstständigung des Sportzentrums Eselriet zum zweiten Mal erstreckt. Die Interpellation zum Ausbau der Mobilfunk-Netzabdeckung in Illnau-Effretikon hat der Stadtrat schriftlich beantwortet.

SVP-Gemeinderat Thomas Schumacher sagte, dass er viele Reaktionen erhalten habe. «Doch damit musste ich rechnen.» Er sei positiv überrascht, wie ausführlich der Stadtrat seinen Vorstoss beantwortet habe. Schumacher setzt sich dafür ein, dass auch weniger dicht besiedelte Gebiete wie Kyburg oder First einen genügend guten Handy-Empfang haben.

Erstellt: 15.11.2019, 11:13 Uhr

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