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Die Bevölkerung sensibilisieren

Am 1. Juli wird die Bevölkerung Gelegenheit haben, sich «vor Ort» über das Thema Atommülllager zu informieren.

Der Vorwurf ist immer wieder zu hören, die Bevölkerung werde übergangen, wenn es dar­um geht, einen geeigneten Standort für das nötige Tiefenlager zur Entsorgung des Atommülls festzulegen. Im Weinland – einer der sechs in Frage kommenden Regionen – ist vielen nicht bewusst, dass sich die aus rund 100 Personen bestehende Regionalkonferenz intensiv mit dem Thema befasst. Zurzeit ist vor allem die Arbeitsgruppe gefordert, die über die möglichen Standorte für die Oberflächenenlage diskutiert. Im nördlichen Weinland sind für diese Anlage vorerst vier Stellen definiert.

Eine davon – im Isenbuck, zwischen der Autobahn A4 und der Bahnlinie – betrifft auch die Gemeinde Benken. «Es ist uns ein Anliegen, die Bevölkerung für diese Thematik zu sensibilisieren», sagte die Gemeindepräsidentin Verena Strasser an der von 41 Stimmberechtigten besuchten Gemeindeversammlung vom Montagabend. Der Gemeinderat wird deshalb am 1. Juli einen Informationsabend durchführen. Zuerst wird im Gebiet Isenbuck ein Augenschein «vor Ort» genommen, dann gehts weiter zur Guggere am Westhang des Kohlfirsts, von wo sich ein weiter Überblick bietet.

Nachbarliche Solidarität

Ebenfalls unter «Mitteilungen» gab die Gemeindepräsidentin bekannt, der Gemeinderat werde der Budgetgemeindeversammlung im Herbst einen Antrag auf Beteiligung an den Kosten des Hallen- und Freibads Rhein­au stellen. Vorgesehen sei, die Nachbarschaftshilfe vorerst auf drei Jahre zu befristen. «Jetzt ist die Solidarität der Bezirksgemeinden nötig, um die Badi vor dem Abbruch zu retten», sagte Verena Strasser, die sich zuversichtlich zeigte, dass die Rettungsaktion gelingen wird. «Der Vorstand des Vereins Badi Rhein­au zeigt einen grossen Einsatz und will mit neuen Ideen den Betrieb allgemein attraktiver machen.»

Auch Schulpflegepräsident Heinrich Spielhofer konnte mit einigen Neuigkeiten aufwarten. So tritt nach 23 Jahren Schultätigkeit Esther Lombardi auf Ende des Schuljahres in den Ruhestand. «Sie hat unsere Schule massgeblich und vor allem sehr positiv geprägt», sagte Spielhofer. Ihre Nachfolge für die dritte und vierte Klasse ist bereits geregelt – aufgrund der sinkenden Schülerzahlen allerdings nur in einer befristeten Anstellung für ein Jahr.

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