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Die Breitestrasse wird zur Grossbaustelle

Im Januar starten die Bauarbeiten an der Breitestrasse. Die am stärksten befahrene Quartierstrasse Winterthurs soll in den nächsten drei Jahren für 18 Millionen Franken saniert werden.

Der Name Breitestrasse führt manch einen Autofahrer in die Irre. Wer die Quartierstrasse in Winterthur kennt, weiss, dass sie eher schmal als breit ausgebaut ist. Trotzdem verkehren auf der Stadttangente täglich mehr als 14'500 Fahrzeuge. Das macht die Breitestrasse zu der am stärksten befahrenen Quartierstrasse Winterthurs.

Alte Leitungen ersetzen

In den nächsten drei Jahren wird die Strasse jedoch zur Grossbaustelle. Gleich mehrere Sanierungen stehen an: Die über 100 Jahre alten Abwasserleitungen und die Bacheindolung des Breitetobelbaches müssen ersetzt werden. Weil die Kanalisation im Bereich des Breiteplatzes bei Starkregen überlastet ist, soll der Breiteholzbach gleich ganz in den Mattenbach umgeleitet werden und beide Bäche eine neue Eindolung erhalten. Gleichzeitig sollen auch die elektrischen Leitungen sowie teilweise auch Gas- und Wasserleitungen erneuert werden. Doch nicht nur unter der Erde wird sich an der Quartierstrasse einiges ändern. Auch oberirdisch soll die Strasse umgestaltet werden. So sollen die Fussgänger neu auf der ganzen Länge der Breitestrasse auf beiden Seiten ein Troittoir erhalten und weiterhin die Höchstgeschwindigkeit von Tempo 40 auf der Strasse gelten. Damit will die Stadt die Sicherheit für Fussgänger erhöhen, wie sie heute in einer Mitteilung schreibt. Zudem sollen der Breiteplatz und die Bushaltestellen Turmstrasse und Waldheim umgestaltet werden, um «die Aufenthaltsqualtität zu verbessern.»

Stau und Verzögerungen vorprogrammiert

Da die Breitestrasse für viele Autofahrer als Umfahrung des Stadtzentrums genutzt wird, kann sie während der Bauzeit weder ganz noch teilweise gesperrt werden. Dafür würden Umleitungsrouten fehlen, schreibt die Stadt. Die Strasse soll deshalb während der gesamten Bauzeit in beiden Richtungen vom Verkehr befahren werden können. Aus diesem Grund hat die Stadt insgesamt 34 Etappen für die Bauzeit von 2015 bis 2018 eingeplant und will verschiedene Baustellen gleichzeitig auf dem Streckenabschnitt betreiben. Die Gesamtkosten für das Grossprojekt sollen insgesamt 18 Millionen Franken betragen. Damit ist die Strassensanierung eines der grössten Tiefbauprojekte der Stadt Winterthur. Ob der Zeitplan aufgeht, ist aber bereits im Vorfeld fraglich. Denn zwischen Breiteplatz und Turmstrasse haben geologische Voruntersuchungen gezeigt, dass im Untergrund Felsen vorhanden sind und mit Grundwasser gerechnet werden muss. Beides könnte die Bauarbeiten verzögern. Für die Stadt offensichtlich kein Problem: «Gewisse Schwierigkeiten können im Terminprogramm aufgefangen werden», steht in der Mitteilung.

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