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Die Davoser Offensive brilliert weiter

6:0 schlug der HCD in der NLA Ambri-Piotta, Zug siegte in Lausanne 3:1 und Bern bezwang Lugano 3:2, Fribourg unterlag in Genf.

Nur einen Tag nach dem 4:1 der ZSC Lions über die Kloten Flyers, das die Zürcher an die Tabellenspitze gebracht hatte, ist der HC Davos wieder die Nummer 1 der NLA. Mit einem Spiel weniger liegt er nach dem 6:0 über Ambri einen Punkt vor den Titelverteidigern. Imposant verlief das einseitige Spiel nicht gerade. Viel spektakulärer lesen sich aber die Davoser Statistiken. Der HCD gewann auch sein achtes Heimspiel in dieser Saison. Im Schnitt erzielen die Davoser vor eigenem Publikum mehr als sechs Tore pro Spiel (49:17 Tore in Heimspielen). Leonardo Genoni kam mit nur 18 Paraden zu seinem zweiten Shutout in dieser Saison; der erste war ihm ebenfalls in einem Heimspiel gelungen (7:0 gegen Biel). Die Davoser waren Ambri-Piotta in allen Belangen extrem überlegen. Am besten kam dies in jenen fünf Phasen zur Geltung, in denen die Davoser in Unterzahl spielen mussten. Während der fünf Powerplay-Chancen kam Ambri-Piotta bloss zu zwei Torschüssen. Bei den Leventinern ist derzeit im Offensivspiel definitiv der Wurm drin: Aus den letzten vier Partien resultierten vier Niederlagen und bloss zwei Törchen (Rapperswil-Jona 1:3, Bern 0:3, ZSC Lions 1:5, Davos 0:6). Für die Offensive zeichneten bei Davos am Dienstag die Skandinavier verantwortlich. Perttu Lindgren erzielte das 2:0 und das 3:0; Dick Axelsson erhöhte im Schlussabschnitt innerhalb von 141 Sekunden von 3:0 auf 5:0. Axelsson liess sich vier Skorerpunkte gutschreiben, Lindgren drei. Das 1:0 und das 6:0 erzielte Marc Wieser, der dazwischen nach 35 Minuten noch mit einem Penalty an Sandro Zurkirchen scheiterte. Berns 3:2 gegen Lugano war der vierte Sieg in Folge für den SCB. Bud Holloway hatte bei allen Treffern der Berner seinen Stock im Spiel. Thomas Rüfenacht, Schütze zum 1:0, schied später mit einer Verletzung aus, wenig später musste Beat Gerber mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe in die Kabine, David Jobin schied später auch noch aus. Zenhäuserns Niederlage Gerd Zenhäusern ist der Einstand bei Fribourg-Gottéron resultatmässig nicht geglückt. Der Nachfolger von Hans Kossmann (und René Matte, der zweimal als Chef an der Bande stand) unterlag mit Gottéron in Genf 1:4. Zenhäusern blieb vor seiner Premiere nur wenig Zeit, um mit seiner neuen Mannschaft zu arbeiten. Insofern konnte er nur «kleine Inputs» einfliessen lassen. Diese reichten jedoch nicht, um die vierte Niederlage in Folge zu verhindern. Auch unter Zenhäusern präsentierte sich Fribourg hinten anfällig – Gottéron hat in keinem seiner nun 14 Saisonspiele weniger als drei Gegentreffer kassiert. Zum Matchwinner beim höchsten Genfer Sieg in dieser Saison avancierte Goran Bezina. Nachdem sich der Verteidiger zum 1:0 (8.) und 2:1 (34.) seine Saison-Assists 11 und 12 hatte gutschreiben lassen, erzielte er in der 54. Minute zum 4:1 seinen ersten Treffer in der laufenden Spielzeit. Nur 172 Sekunden zuvor hatte Matt D’Agostini für die Zwei-Tore-Führung verantwortlich gezeichnet. Wie Arnaud Jacquemet beim 2:1 konnte D’Agostini alleine auf Gästekeeper Melvin Nyffeler losstürmen. Auf den ersten Rückstand hatte Fribourg noch umgehend reagiert. Greg Mauldin glich nur 17 Sekunden nach dem 0:1 von Eliot Antonietti aus. Beide Tore waren Ablenker. Zu mehr reichte es Gottéron aber nicht, sodass es die fünfte Niederlage in den letzten sechs Duellen gegen Servette erlitt. Und noch immer auf den ersten Dreier seit dem Startsieg gegen den SC Bern wartet. Biel über den Strich Anders als die Kloten Flyers gegen Lausanne (oder die ZSC Lions) nützte der EHC Biel nach drei Niederlagen seine Chance, um über den Strich zu kommen. In Rapperswil siegte er gleich 6:2 und liegt vor seinem Gastspiel am Freitag in Kloten vier Punkte vor den Flyers. Zum bisher höchsten Saisonsieg benötigten die Seeländer nicht einmal ein Überzahltor. Sechs verschiedene Spieler waren für die Gäste erfolgreich. Die Lakers kassierten nur 17 Sekunden nach ihrem ersten Tor den nächsten Bieler Treffer. Der Sieg war für die Bieler erneut Zeichen dafür, dass sie auch ohne Lukas Meili im Tor gewinnen können. Simon Rytz tritt stilsicher genug auf. Meili zog sich im Training einen Bänderriss am Knöchel zu, er wird frühestens in der zweiten Woche im November zurückerwartet.

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