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Die Esche ist sein Lieblingsbaum

Urs Göldi lässt sich nach knapp 40 Jahren als Förster pensionieren. Im Wald hat sich in dieser Zeit einiges verändert, auch wegen des Klimawandels.

Urs Göldi mit seinem Hund: Am Donnerstag ist sein letzter Arbeitstag als Staatsförster in Turbenthal.
Urs Göldi mit seinem Hund: Am Donnerstag ist sein letzter Arbeitstag als Staatsförster in Turbenthal.

Urs Göldi mag vor allem den Frühling und den Herbst. Denn dann ist es im Wald besonders schön. Im Frühling erwacht alles zu neuem Leben – Kirschbäume blühen, die Eschen-Blätter spriessen hellgrün. Im Herbst verändert sich erneut alles, die Buchenblätter verfärben sich rötlich, überall liegt buntes Laub. Als Förster sieht Göldi im Wald aber nicht nur die Feinheiten der Natur. Er kann auch beurteilen, wo nutzbares Holz am besten wächst und wo Massnahmen nötig sind, damit Hangrutsche oder angeschlagene Bäume niemanden gefährden. «Der Wald», sagt Göldi, «muss verschiedenenen Ansprüchen genügen. Da sind Velofahrer, Waldbesitzer, Natürschützer et cetera. Und alle haben eigene Vorstellungen.» Als Förster vermittelte Göldi zwischen den Anspruchsgruppen. Ein grosser Teil seiner Arbeit war es aber, Grundeigentümer zu beraten. Denn im Forstrevier Turbenthal gibt es über 300 davon. Rund 70 Prozent der Fläche sind in Privatbesitz. Ziel dabei ist es, dass im Wald keine Monokulturen entstehen und sich der Wald nicht zu stark verändert, etwa indem viele Bäume gleichzeitig an ihr Lebensende kommen.

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