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Die farbenprächtigste Ente der Welt

Gefiedertes Unikat: Am Weiher Chlostergumpen lebt das einzige Mandarinenten-Brutpaar im Kanton Zürich.

Ein roter Schnabel, ein ausgeprägter Backenbart und segelartig verbreiterte Schirmfedern: Für viele Liebhaber gilt die männliche Mandarinente als die farbenprächtigste und schönste Ente der Welt. «Landbote»-Leserin Ewa Goldzinska fielen der Erpel und seine Begleitung im Weiher Chlostergumpen bei Embrach denn auch sofort auf – und sie zückte die Kamera. Ein Glücksfall: Gemäss letztem Stand von ZVS/Birdlife Zürich handelt es sich um das einzige wild lebende Brutpaar im Kanton Zürich. «Es wurde damals wohl ausgesetzt oder ist geflohen – auf einmal waren die beiden da», erinnert sich Markus Michaud, Präsident vom örtlichen Naturschutz- und Verschönerungsverein. Michael Schaad von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach bestätigt: «Bei uns lebt die Mandarinente vorwiegend als Ziervogel. Da kommt es vor, dass ein Exemplar flieht.» Schweizweit existierten nur drei bis neun wild lebende Brutpaare. Anders als etwa die Rostgans ist der Exot kein dominanter Vogel, der andere Arten verdrängt. Stark ausgebreitet hat er sich hierzulande nie; in seiner Heimat Ostasien gilt er mittlerweile sogar als gefährdet. Von dort stammt übrigens auch sein Name: Sein Gefieder erinnert an die Uniform der hohen chinesischen Beamten, der Mandarine.

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