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Die Flyers wollen «geerdet» in die Platzierungsrunde

Die Kloten Flyers kämpfen ab heute in der Platzierungsrunde um einen möglichst frühen und damit sicheren Saisonabschluss.

Der Start in der Platzierungsrunde erfolgt dort, wo für die Flyers gestern vor einer Woche die Tür zu den Playoffs definitiv zugeschlagen wurde: in Rapperswil. Da hatte es eine der erstaunlichsten Niederlagen der Mannschaft in den letzten Jahren abgesetzt, ein 2:5 in der Halle des Tabellenletzten. An einem Tag, an dem die Playoff-Hoffnung noch lebte. Und nach einer 1:0-Führung.

Nun haben die Flyers sechs Runden Zeit, ihre verkorkste Saison nicht zu retten, sondern nicht noch schlimmer zu machen. Zwei Teams müssen hinter ihnen stehen, wenn diese Platzierungsrunde am 14. März beendet ist. Dann können sie zum Tagesgeschäft übergehen und die nächste Saison in der NLA vorbereiten. Da würde es denn – so muss man nach dieser Qualifikation annehmen – vor allem dar­um gehen, wie die weiterlaufenden Verträge mit den drei Ausländern Dupont, Vandermeer und Santala behandelt werden. Und eine frühe Gewissheit würde auch einfachere Antworten auf die Fragen einer Zusammenarbeit mit dem EHC Winterthur und dessen Aufstieg in die NLB ermöglichen.

Die Ausgangslage in dieser Poule mit Fribourg, Ambri und den Lakers ist delikat. Im Gegensatz zum letzten Jahr ist noch fast alles möglich. Die Lakers (43 Punkte) dürften, trotz ihres jüngsten Hochs, den letzten Platz kaum mehr abgeben. Doch Fribourg (59), Kloten (59) und Ambri (57) sind dermassen eng aufeinander klassiert, dass keiner schon gerettet oder verdammt ist.

Einen möglichen Aufschluss über die aktuelle Verfassung können die sechs Runden nach der letzten (Nationalteam-)Pause geben. Aus denen holten die Lakers mit 12 Punkten am meisten, gefolgt von Kloten (10), Ambri (9) und Fribourg (5). Auf den ersten Blick kann man Gottéron als Verlierer betrachten, es gilt allerdings bei dieser Wertung auch die Gegnerschaft zu berücksichtigen. Gottéron spielte fünfmal gegen Playoff-Teams, Ambri auch, die Lakers viermal, die Kloten Flyers nur dreimal.

Center Randegger

Deshalb ist die Aussage von Trainer Sean Simpson, dass man in den Partien seit der Rückkehr Martin Gerbers ins Tor – und ohne Cupfinal gerechnet – mit einer Ausnahme stets gepunktet habe, nicht nur eine positive. Denn aus zwei Partien gegen den Letzten nur zwei, aus dem Match gegen ein angeschlagenes Davos nur einen Punkt geholt zu haben, das ist nicht nur gut, das könnte man auch ein bisschen kritischer einschätzen. Aber es geht ja darum, in einer wenig angenehmen Si­tua­tion positiv zu bleiben.

Mit dem 3:0 am Dienstag in Freiburg begannen die Flyers ihre Mission erfolgreich. Und heute in Rapperswil kehren sogar drei Spieler zurück, die zuletzt gefehlt haben: Denis Hollenstein, Cyrill Bühler und Peter Guggisberg. Doch ein vierter Center fehlt nach den Ausfällen Linigers und Lemms noch immer. In der Not wird Gian-Andrea Randegger diesen Job übernehmen. Irgendwann früher, als er noch Stürmer war, hat er ­diese Position schon gespielt.

Die Flyers würden «geerdet» in die Platzierungsrunde gehen, verspricht Captain Victor Stancescu. «Und wir werden auch geerdet in die neue Saison gehen», blickt er voraus. Heute in Rapperswil können er und die Flyers einen Anfang machen. jch

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