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Die Fussballer bauen ihr Klubhaus um

Grösser soll das Klubhaus nicht werden, aber praktischer. Der Effretiker Fussballklub investiert 150 000 Franken in Umbauarbeiten.

Das Klubhaus des FC Effretikon ist in die Jahre gekommen. 1986 wurde es wieder aufgebaut, nachdem ein Brand es zerstört hatte. Nun will es der Fussballklub umbauen. An der äusseren Hülle soll sich nichts ändern. «Wir möchten mit den Umbauten vor allem die betrieblichen Abläufe optimieren», sagt Sandro Stroppa, Präsident des FC.

Heute sind etwa Ein- und Ausgänge auf der Rückseite des Hauses angeordnet. Während Spielen mutiert der Restaurationsbetrieb so zum Spiessrutenlauf. «Wir müssen das gesamte Material, die Getränke und weiteres mehr hinausschleppen», sagt Stroppa. Das soll sich ändern. So soll etwa auf der dem Spielfeld zugewandten Seite ein Fenster durch eine Tür ersetzt und ein neues Fenster eingebaut werden.

Die sanitären Einrichtungen sind nicht mehr zeitgemäss. Sie werden zusammen mit der Isolation der Gebäudehülle gründlich erneuert. Die Küche wird ebenfalls ersetzt. Der Grundriss bleibt aber gleich. «Wir vergrössern unser Klubhaus nicht», sagt Stroppa. Neu geschaffen werden lediglich Durchgänge zwischen den Räumen.

Das Haus besteht heute aus einem grossen Raum, in dem die Küche inte­griert ist. Ein Kiosk ist durch eine Mauer abgetrennt. In einem separaten Raum sind Boiler, Elektroinstallationen, Esswaren und Getränke untergebracht. Zusätzlich stehen ein Büro- und ein Materialraum zur Verfügung. Letzterer wird aufgehoben, da der FC einen im neu entstehenden Hauptgebäude des nahe gelegenen Sportzentrums Eselriet erhält.

Der Umbau kostet insgesamt 150 000 Franken. Noch sind keine Eigenleistungen geplant. «Unsere Mitglieder sind mit zahlreichen Stunden an Freiwilligenarbeit schon sehr belastet», sagt Stroppa. Sobald aber die Baubewilligung vorliege, würden die Handwerker abklären, ob eine Mithilfe allenfalls «mit vertretbarem Aufwand» möglich sei. Am 6. Juli will der FC einen wesentlichen Teil des Geldes mit einem Sponsorenlauf zusammenbekommen. Alle Mitglieder inklusive Vorstand nehmen daran teil.

Die Bauarbeiten sollen Ende November nach dem letzten Spiel der Saison starten und etwa bis Mitte März 2014 dauern. (neh)

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