Zum Hauptinhalt springen

Die GLP tritt nicht an

Die Grünliberalen des Kantons Zürich verzichten auf eine Kandidatur für den Regierungsrat.

Die meisten Parteien beteiligen sich, auch wenn ihre Chancen minim sind: Sie lancieren eine Regierungs-Kandidatur und hoffen, dass der Mann oder die Frau im Schaufenster als Zugpferd für die Parlamentswahlen wirkt. Anders die kantonale GLP. Sie verzichtet auf eine Kandidatur, wie sie heute mitteilte. Sie wolle ihre Kräfte auf die Kantonsratswahlen konzentrieren. Sie hofft, im April 2015 die Sitzzahl von 19 auf 20 erhöhen zu können.

Dämpfer in Zürich

Kann es sich die GLP leisten, auf ein Zugpferd zu verzichten? «Wir glauben, dieser Effekt wird überschätzt», sagt Präsident und Nationalrat Thomas Maier. Wer in aussichtsloser Lage kandidiere, werde nicht ernst genommen. Zudem binde ein Personenwahlkampf Ressourcen. Vor vier Jahren trat die GLP ebenfalls ohne Regierungskandidatur auf – und konnte die Sitzzahl von 10 auf 19 aufsstocken.

Parteipräsident Martin Bäumle, Dübendorfer Stadtrat, hatte schon früh klar gemacht, nicht zur Verfügung zu stehen. Die Lust an einer Kandidatur schien sich auch bei andern Parteiexponenten in Grenzen zu halten. Dazu mag der Misserfolg bei den jüngsten Zürcher Stadtratswahlen beigetragen haben: Daniel Hodel und Samuel Dubno schnitten enttäuschend ab. Nicht auf den Zugpferd-Effekt verzichten wollen im Kanton Zürich hingegen EVP und BDP. Sie haben wie die grösseren Parteien Regierungskandidaturen lanciert

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch