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Die grosse Ausgeglichenheit

WINTERTHUR. Die AC Bellinzona steht heute gegen den FC Aarau schon ziemlich unter Druck. Verliert sie nämlich den ersten Match unter ihrem Jung-Trainer Francesco Gabriele (35), hat sie schon sieben Punkte Rückstand auf die Aargauer. Anderseits, sollten die Tessiner siegen, lägen zwischen dem Ersten, der dann weiterhin Winterthur hiesse, und dem Siebten, Wil, nur drei Punkte, also die Marge eines Sieges.

Nichts macht die Ausgeglichenheit der neuen Zehnerliga deutlicher. Ausgenommen ist bisher einzig Locarno, das nach Abgängen wie jenem des Skorers Armandu Sadiku offenbar zu schwach ist. Am Samstag gab es ein 0:1 beim Kantonsrivalen Chiasso, der nach 27 Minuten dank eines Torhüterfehlers durch die Sion-Leihgabe Danick Yerly das entscheidende Tor schoss.

Wohlen gewann in einem ausgeglichenen Match mit einem 0:0 gegen das nun fünfmal unbesiegte Biel nach drei Niederlagen wieder mal einen Punkt. Vaduz verlor auch sein viertes Auswärtsspiel, und beim 1:3 gegen Wil hielt es den Schnitt von drei Gegentoren in der Fremde. Sieben von 14 Toren Wils schoss Adis Jahovic. Aber er kann in drei Wochen in Winterthur kaum spielen. Morgen ist die definitive Anhörung zu seinem «Fall» wegen Drohungen gegen einen Ref. Es ist nicht anzunehmen, dass ihm gleich alle acht noch offenen Sperren erlassen werden … (red)

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