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Die internationalen Topstars im Letzigrund

1439 Athleten aus 50 Ländern kämpfen an der EM vom 12. bis 17. August in Zürich um die Medaillen. Mit Mo Farah, Bogdan Bondarenko und Renaud Lavillenie sind auch internationale Topstars im Letzigrund mit von der Partie.

Neun Olympiasieger von London 2012 und zwölf Weltmeister von Moskau 2013 sind für die Wettkämpfe in Zürich gemeldet. Der am meisten dekorierte Athlet im Letzigrund ist der Langstreckenläufer Mo Farah. Der 31-jährige, in Somalia geborene Brite ist seit 2010 an grossen Titelkämpfen über 5000 m und 10 000 m ungeschlagen. Den Höhepunkte erlebte Farah 2012, als er in London vor heimischem Publikum das olympische Double schaffte. In diesem Frühjahr feierte Farah ein gelungenes Marathon-Debüt, als er in London in 2:08:21 Stunden Achter wurde. Der Hochsprung-Wettbewerb der Männer verspricht eines der grossen Highlights von Zürich zu werden. Der ukrainische Weltmeister Bogdan Bondarenko sprang in diesem Jahr bereits viermal 2,40 m und höher. Doch auch Olympiasieger Iwan Uchow (Russ) und Bondarenkos Landsmann Andrej Prozenko haben diese Höhe in dieser Saison bereits gemeistert. Treiben sie Bondarenko zur Höchstleistung, ist der 21 Jahre alte Weltrekord des Kubaners Javier Sotomayor von 2,45 m in Gefahr. Über die Sprintdistanzen zeichnet sich bei den Männern ein Duell zwischen Frankreich und Grossbritannien ab. Frankreich verfügt mit Christophe Lemaitre über den 100-m-Europameister von 2010 und 2012 sowie den Jahresschnellsten über 200 m sowie mit Jimmy Vicaut (9,95 über 100 m) über den schnellsten Europäer in diesem Jahr, Grossbritannien geht unter anderem mit Chijindu Ujah (9,96) und Dwain Chambers ins Rennen. Bei den Frauen hat die Holländerin Dafne Schippers das Potenzial, der Star dieser Titelkämpfe zu werden, obwohl sie im Siebenkampf und im Weitsprung, wo sie ebenfalls zur europäischen Spitze gehört, nicht antritt. Über 100 m und 200 m ist Schippers die schnellste Europäerin in diesem Jahr, mit der Staffel bietet sich ihr eine weitere Chance auf einen Medaillengewinn. Starke europäische Werfer Während Europas Sprinter und Mittelstreckenläufer im weltweiten Vergleich hinterherhinken, gehören die europäischen Athleten in den technischen Disziplinen zur Weltspitze. Der zweite grosse Star der Sprung-Szene in Zürich neben Bondarenko ist der französische Stabhochspringer Renaud Lavillenie. Mit 6,16 m, gesprungen im Februar in Donezk, hält der Franzose den Weltrekord. Mit Olympiasieger Greg Rutherford (Gb) und Weltmeister Alexander Menkow (Russ) im Weitsprung oder dem früheren Weltmeister Phillips Idowu (Gb) im Dreisprung sind weitere internationale Topathleten am Start. In den Wurfdisziplinen verfügt Deutschland über eine grosse Tradition, der Diskuswerfer Robert Harting ist der aktuelle Europameister, Weltmeister und Olympiasieger, Kugelstoss-Weltmeister David Storl duelliert sich mit Olympiasieger Tomasz Majewski (Pol). Die Wurfdisziplinen sind auch eine Domäne der osteuropäischen Athleten. Mit Weltrekordhalterin Barbora Spotakova und Vitezslav Vesely (beide Tsch/Speer), Sandra Perkovic (Kro/Diskus), Krisztian Pars (Un/Hammer) oder Pawel Fajdek (Pol/Hammer) sind in Zürich Olympiasieger oder aktuelle Weltmeister am Start. si

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