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Die Mobiliar gibt auf

Die Mobiliar stösst ihr Aktienpaket von 19,2Prozent an der Nationale Suisse an ihre Konkurrentin Helvetia ab. Aus dem Einstieg bei der Nationale resultiert für die Mobiliar ein Gewinn von über 100 Millionen Franken.

Die Übernahme der Basler Versicherungsgesellschaft Nationale Suisse durch die Helvetia ist so gut wie sicher. Die Nationale-Grossaktionärin Mobiliar mit Sitz in Bern hat gestern angekündigt, ihre Beteiligung verkaufen zu wollen. Sie sieht davon ab, der Übernahmeofferte von Helvetia eine Gegenofferte entgegenzustellen. «Die Mobiliar wird ihr Aktienpaket der Helvetia andienen», sagte Christine Jakob, Leiterin Finanzkommunikation der Mobiliar. Die Mobiliar hält derzeit 19,2 Prozent an Nationale Suisse. Sie hatte dieses Paket im Verlauf der vergangenen zwei Jahre zusammengekauft. Mobiliar-Chef Markus Hongler hielt sich jedoch stets über seine genauen Pläne bedeckt. Die Mobiliar und die Nationale Suisse betreiben seit zehn Jahren in der Motorfahrzeugversicherung gemeinsame Expertencenter. Bei der Mobiliar ist noch nicht klar, wohin der Verkaufserlös von knapp 350 Millionen Franken fliesst und was mit den laufenden Kooperationen mit der Nationale geschieht. Unter dem Strich resultiert für die Mobiliar aus dem Einstieg bei der Nationale Suisse ein Gewinn von weit über 100 Millionen Franken. Ebenfalls gestern gab die Mobiliar-Versicherung das Halbjahresergebnis bekannt. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres hat der Versicherer den Gewinn gegenüber der Vorjahresperiode um rund einen Drittel auf 263,7Millionen Franken steigern können. Ergebnistreiber waren ein Wachstum des Prämienvolumens und eine tiefere Schadenkostenquote. Das Prämienvolumen stieg um 2,4 Prozent auf 2,36Milliarden Franken.

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