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Die neue Sonne ist aufgegangen

Vier lokaler Betriebe aus der Baubranche haben das Sonnen-Areal in Hettlingen erworben und neu bebaut. Mit Erfolg. Die Eigentumswohnungen sind alle verkauft.

Das Unterfangen, das Areal im Dorfkern neben dem Dorfbach zu bauen, sollte sich zwar als komplizierter erweisen, als die vier Gesellschafter anfangs dachten. «Wir mussten einige Kompromisse machen und oftmals durchbeissen», sagt Architekt Werner Fritschi. Im Endeffekt sei die Rechnung aber aufgegangen: «Die 16 individuell ausgebauten Wohneinheiten sind nun alle vergeben.» 15 Millionen wurden in das Projekt investiert. Die zwölf Eigentumswohnungen und vier Reiheneinfamilienhäuser sind altersgerecht ausgebaut und konnten alle zwischen 800 000 und 1,1 Millionen Franken verkauft werden. Damit habe die Baugesellschaft Sonne ihren Zweck erfüllt, sagt Mitinvestor Beat Erb (vgl. Kasten). Aufwendiger Bachausbau Eine Herausforderung war der Wisenbach, welcher für die Neunutzung des «Sonnen»-Areals hochwassersicher ausgebaut werden musste. «Das hat uns Zeit und Geld gekostet», sagt Fritschi. Im Mai 2012 wurde das über 200 Jahre alte Traditionshotel Sonne abgebrochen, nachdem es fünf Jahre lang leergestanden hatte. Nun bilden dort drei Gebäude zusammen mit dem Dorfbach ein harmonisches Ensemble . Die Überbauung Sonne ist ab Mitte September bezugsbereit. Sie besteht aus drei Gebäuden, die im Innenhof alle mehrheitlich Holzfassade haben. An das frühere Hotelgebäude erinnern Kubus und die Farbe des neuen Baues an der Strasse. Auch das alte Wirtshausschild mit Sonnensymbol soll dort wieder angebracht werden. Im Erdgeschoss wird eine Whisky Lounge einziehen. Dass es in der neuen «Sonne» auch Raum für ein Gewerbe geben soll, war Teil des Konzepts. Um Gewinnmaximierung sei es bei dem Projekt nicht gegangen, erklärt Erb. Man habe einerseits dem Dorf dieses prominente Grundstück im Herzen von Hettlingen in einer seiner Geschichte würdigen Form erhalten wollen. Andererseits hätten sich die vier Handwerksbetriebe damit auch Arbeitsaufträge gesichert. Ein auswärtiges Generalunternehmen hätte kaum lokale Handwerker engagiert», vermutet Fritschi. Unter den damaligen Kaufinteressenten sollen auch ein islamistisches Zentrum und ein Ofenbauer gewesen sein.

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