Zum Hauptinhalt springen

Die Pension Bugatti

Die Pension Bugatti ist ein sozialtherapeutisches Wohnheim für Menschen ab 18 Jahren mit psychischen Problemen oder einer geistigen Beeinträchtigung. Gegründet wurde sie in den 1980er-Jahren von Adriana Bugatti. Heute arbeitet sie gemeinsam mit der Familie, Dario, Patrizia und Valérie, in der Heimleitung. «Meine Mutter war ursprünglich in der Missione Cattolica als Sozialarbeiterin tätig, sie begleitete Kranke zum Arzt oder ins Spital», erklärt Dario Bugatti. Später kam die Betreuung von Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung dazu. Dabei habe sich bald einmal die Frage gestellt, wo Menschen nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie leben und wohnen sollen, wenn ihnen die nötige Selbstständigkeit fehlt. «Da hat meine Mutter die erste Bewohnerin aufgenommen.» So entstand die Pension Bugatti. Inzwischen hat sie sich zu einer professionellen In­sti­tu­tion entwickelt, die über ein Team von engagierten Fachpersonen aus den Bereichen der Sozialarbeit, Erwachsenenbildung, Psychiatrie und Hotellerie verfügt. Die Pension besteht aus dem Haupthaus mit 15 Zimmern an der Tösstalstrasse, verschiedenen Aussenwohngruppen, einem sozialtherapeutischen Wohntraining und der Wohngemeinschaft Deutweg. Da der Platz im Haupthaus jedoch knapp wurde und auch die Küche viel zu klein war, suchten die Verantwortlichen nach neuen Lösungen. Der Erweiterungsbau, der heute offiziell eingeweiht wird, ist das Resultat davon. Derzeit leben insgesamt 54 Menschen in den verschiedenen Wohnformen der Pension. Getragen wird die kantonal anerkannte In­sti­tu­tion von einer privaten Aktiengesellschaft. Subventionen bezieht sie keine. Die Bewohner werden je nach vereinbarter Betreuungsintensität in einem festen Rahmen in den praktischen Aspekten in ihrem Tagesablauf unterstützt. Zudem helfen sie bei täglichen Arbeiten wie beim Kochen, Einkaufen oder im Garten. Dazu kommen gemeinsame Aktivitäten wie Spaziergänge, Ausflüge oder Therapien wie Tanz und Bewegung oder Malen. (ssc) www.pensionbugatti.ch

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch