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Die spanische Festung als Löcherbecken

Sieben Mal musste Spaniens Torhüter Iker Casillas den Ball aus den Netz holen, bevor das Out des obersten WM-Favoriten feststand. Im Rückblick auf die letzten Jahre ist das schier unglaublich.

Der Tiqui-Taca-Fussball basierte immer auf einer soliden Defensive Die Stabilität im Abwehrverhalten und ein Iker Casillas in der lange währenden starken Zeit seiner Karriere ermöglichten der Seleccion einen beispiellosen Höhenflug. Zu Torfestivals führte das Tiqui-Taca eher selten; an den letzten drei WM- beziehungsweise EM-Endrunden erzielten die Spanier in drei Spielen je vier Tore, meistens jedoch eines oder zwei.

Entscheidend war demnach die Defensive. Auf ihren Siegeszügen zu den Titel an der EURO 08 in der Schweiz und in Österreich, der WM 2010 in Südafrika sowie der EM 2012 in Polen und der Ukraine liess Spaniens Hintermannschaft nur gerade sechs Gegentore zu. In allen zehn K.o.-Spielen inklusive Finals blieb Casillas gar unbezwungen.

Und jetzt also, an der WM in Brasilien, musste die stolze spanische Mannschaft in nur zwei Partien sieben Tore hinnehmen.

Auch in der jüngsten Vergangenheit, nach dem EM-Titel 2012, war Spaniens Defensive noch eine Festung, kein Löcherbecken wie jetzt. Rechnet man die Wettbewerbsspiele (WM-Qualifikation und Confederations Cup) zurück, kommt man auf elf Spiele, bis die Zahl von sieben Gegentoren erreicht ist.

(Si)

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