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Die Stiftung braucht Hilfe

Marc Fehlmann, seit einem Jahr Direktor des Museums Oskar Reinhart, hat die sechsteilige Vortragsreihe nicht nur ins Leben gerufen, er tritt überhaupt sehr engagiert für «sein» Haus ein. Für ihn ist nach Laupers Vortrag klar, dass «das vermeintliche Gesamtkunstwerk von Oskar Reinhart bereits in den ersten Jahren nach dem Tod des Stifters demontiert wurde und nur ein kleiner Teil rekonstruierbar ist». Wichtiger scheint ihm hingegen die Frage, wie das Museum ohne öffentliche Beiträge an die Betriebskosten über 2015 hinaus bestehen kann: «Bislang wurden die strukturbedingten Ausgaben immer von der Stiftung getragen. Deren Vermögen geht aber in den nächsten drei Jahren zur Neige – substanzielle Hilfe aus dem privaten Sektor ist nirgends in Sicht.» Müsste die städtische Kulturpolitik dieses Problem nicht in Angriff nehmen? Und war­um nur wurde 2003 das Museum Oskar Reinhart im städtischen Kulturleitbild aus der Liste der Museen von überregionaler Bedeutung gestrichen? (aa)

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