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Die Zürcher Oscars

«Der Goalie bin ig» und «Electroboy» gewinnen Zürcher Filmpreise. Und Winterthur geht nach Hollywood.

Sabine Boss hat für ihren Film «Der Goalie bin ig» schon so viele Preise bekommen: den Schweizer Filmpreis, den Berner Filmpreis, und jedes Mal trug sie zur Verleihung das gleiche Kleid – weisser Stoff, schwarze Borten. Sabine Boss trug das Kleid auch am Dienstag im Aura zur Verleihung der Zürcher Filmpreise. Ihr «Goalie» stand an der Cadrage neben «Electroboy» von Marcel Gisler im Licht – und sie sagte: «Keine Angst, das Kleid war mittlerweile einmal in der chemischen Reinigung.» Eine solche Mehrfachverwertung ginge natürlich bei einer Oscarverleihung überhaupt nicht. In diesem Sinne wahrte die Zürcher Filmstiftung den Rahmen. Auch die A-cappella-Showtruppe, die zu diesem Anlass auftrat, hatte nicht die Hollywood Bowl vor ­Augen, sondern Landquart als nächste Station. An der Cadrage waren aber Menschen, die in Los Angeles gute Figur machen und nicht nur in der Provinz. Auf der Bühne stand «Electroboy» Florian Burkhardt, der in Hollywood zum Modelstar wurde und dann einen ganz eigenen Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben ging – Marcel Gisler zeichnete in seinem Film ein flirrendes Porträt. Und für die grandiosen Visuals im Aura zeichnete der Winterthurer Regisseur Ivan Engler, der in der Traumfa­brik immer noch sein grosses Projekt verfolgt. Andere sind auf dem Weg dorthin, auch das wurde an der Ca­drage bekannt. Gerade wurden die Winterthurer Kurzfilmtage in den Kreis der qualifizierenden Festivals für die Oscars aufgenommen.

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