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Die Zukunft der «Nagli» ist gesichert

Die Nagelfabrik in der Grüze, die letzte, die hierzulande noch produziert, feiert ihr 125-Jahr-Jubiläum – als Genossenschaft.

Das Kukuruz-Quartett spielt auf vier Klavieren neben und mit fünf alten Nagelmaschinen.
Das Kukuruz-Quartett spielt auf vier Klavieren neben und mit fünf alten Nagelmaschinen.
PD/Heinz Diener

Zum ersten Mal in 125 Jahren erklangen in der Schweizerischen Nagelfabrik vier Klaviere, gelegentlich begleitet vom Hämmern der fünf ältesten Maschinen, von denen eine der «alte Fritz» genannt wird. Mit diesem ersten Anlass startete das Team der Nagli ins Jubiläumsjahr. Besser gesagt die beiden Teams. Zum einen ist da der Verein, der die historischen Maschinen pflegt und in Führungen Interessierten zeigt. Zum anderen sind da die sieben Personen, die in den alten Hallen noch immer ihr Brot verdienen mit der Produktion von Nägeln oder Stiften, wie sie selber sagen. Im Winter ist es kalt in den Hallen, im Sommer kann es drückend heiss werden, und fast immer ist es lärmig. Dennoch klagt keiner der Angestellten über die Arbeitsbedingungen: Denn die Bezahlung stimmt, die Ferien sind grosszügig und die Arbeitszeiten absolut im Rahmen. Und vor allem: Die sieben haben einen Job, einen sicheren.

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