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Die Zukunft des Huhns

Die Forschung bastelt bereits emsig am Federvieh von morgen. Inzwischen versucht man mittels Gentechnologie, vierbeinige Hühner ohne Flügel zu züchten, um von einem Huhn gleich doppelt so viele Hühnerschenkel zu kriegen. Das lässt die Kasse der Halter und Schlachter klingeln. Ausserdem lautet ein Vorschlag, Hühner ohne Federn zu mästen. Sie würden das Rupfen überflüssig machen und wären in den Mastbetrieben weniger anfällig auf Hitzestress. Zurzeit, so die Autoren des Buches, wird vor allem auf die Genetik gesetzt, um effizientere Tiere zu erhalten, und auf die Transgenetik, bei der Tieren fremde Gene ins eigene Genom eingesetzt werden, um zum Beispiel Eier zu produzieren, deren Eigelb pharmazeutische Wirkung entfaltet. Masthühner stammen heute aus lediglich drei Blutlinien ab, Legerassen aus nur einer: Gerade Hobbyzüchter können hier mit ihrer Wahl von ganz unterschiedlichen Rassen einen erheblichen Beitrag leisten, die genetische Vielfalt des Federviehs zu erhalten. Und der Konsument hat es mit seinem Einkaufsverhalten in der Hand, wie das Huhn der Zukunft aussehen wird. (cp)

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