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Direkt in die Champions League

Der Schweizer Meister 2016 darf direkt in der Gruppenphase der Champions League antreten.

Das gute Abschneiden der Schweizer Klubs im Europacup zahlt sich aus. Die Schweiz kann in der laufenden Saison nicht mehr aus den Top 12 des Uefa-Länderrankings verdrängt werden, egal wie der FC Basel im Europacup noch abschneidet. Die ausserhalb der Top 12 klassierten Länder haben seit Donnerstag alle keinen Vertreter mehr in den Wettbewerben. Das bedeutet, dass sich der Schweizer Meister 2016 direkt für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren wird.

Ebenfalls einen fixen Startplatz bekommt in der Saison 2016/17 der Schweizer-Cup-Sieger, nämlich für die Gruppenphase der Europa League. Die weiteren Europacupteilnehmer aus der Super League müssen über die Qualifikation gehen, so etwa auch der Liga-Zweite, der ebenfalls Chancen hat, in die Champions-League-Gruppenphase vorzustossen. Der Verlierer des Schweizer-Cup-Finals darf hingegen nicht im Europacup spielen, sollte der Cupsieger auch Meister werden. In diesem Fall würde der nächstbeste Verein der Meisterschaft nachrücken.

Wesentlich unsicherer sind die Perspektiven für die nächste Europacupsaison. Im dafür entscheidenden Länderranking 2014 belegte die Schweiz nämlich nur den 13. Platz; einzig die Meister der ersten 12 kommen sicher direkt in die Champions-League-Gruppenphase. Der 13. muss ab dieser Saison neu gleich auf doppelte Schützenhilfe hoffen. Sowohl der Champions-League- als auch der Europa-League-Sieger müssen sich über ihre Meisterschaft direkt für die Champions League qualifizieren, damit ein Platz frei wird, der dann dem Schweizer Meister als 13. des Länderrankings zugutekommen würde.

Neu ist nämlich auch der Europa-League-Sieger für die Champions League qualifiziert. Die Uefa-Regeln sehen nun vor, dass wie bisher der Champions-League-Gewinner direkt in der Gruppenphase steht und, falls dieser sich – wie zu erwarten – über die Meisterschaft direkt qualifiziert, der frei werdende Platz in der Gruppenphase an den Europa-League-Sieger geht. si/red

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