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Disqualifikationen und eine grosse Überraschung

Zum Abschluss des dritten Tages setzte es eine grosse Überraschung ab. Pascal Martinot-Lagarde, der klare Favorit über 110 m Hürden, wurde lediglich Dritter. Dennoch gewann Frankreich zwei Goldmedaillen.

Im Hürdensprint der Männer war eigentlich nur die Frage, mit welcher Zeit Martinot-Lagarde gewinnen würde. Doch im Final missriet ihm das Rennen komplett, er riss mehrere Hürden um. Nutzniesser des schwachen Laufes von Martinot-Lagarde (13,28) war der Russe Sergej Schubenkow (13,18), der seinen Titel vor dem Briten William Sharman (13,26) erfolgreich verteidigte. Dass Martinot-Lagarde immerhin noch Bronze holte, lag daran, dass Dimitri Bascout (Fr) der 3. Rang wegen Behinderung aberkannt worden war.

Unglaubliches ereignete sich im Männerrennen über 3000 m Steeple. Nachdem Mahiedine Mekhissi-Benabbad, der Olympiazweite von 2008 und 2012, souverän gewonnen hatte, wurde er disqualifiziert, weil er vor der Zielgeraden das T-Shirt ausgezogen hatte. Damit verpasste es der Europarekordhalter auf leichtfertige Art und Weise, seinen dritten EM-Titel in Serie zu feiern. Gold erbte mit Yoann Kowal (8:26,66) ein französischer Landsmann von Mekhissi-Benabbad.

Im Speerwurf der Frauen setzte Barbora Spotakova ihren Siegeszug nach der Babypause fort. Die 33-jährige Tschechin setzte sich mit 64,41 m, geworfen im fünften Versuch, hauchdünn vor der Serbin Tatjana Jelaca durch – diese realisierte mit 64,21 eine persönliche Bestleistung.

Im Stabhochsprung der Frauen bewies Anschelika Sidorowa Nerven aus Stahl. Die 23-jährige Russin liess als Einzige 4,60 m aus. 4,65 m riss sie in den ersten beiden Versuchen. Mit dem letzten Sprung holte sie Gold. si

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