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Dokumentarfilm über Taliban-Opfer Malala geplant

Oscar-Preisträger Davis Guggenheim will die Lebensgeschichte der pakistanischen Schülerin Malala Yousafzai ins Kino bringen. Wie die "New York Times" am Montag berichtete, wird Guggenheim von den Hollywood-Produzenten Walter F. Parkes und Laurie MacDonald ("Drachenläufer", "Gladiator", "Men in Black 3") unterstützt.

Guggenheim hatte 2007 die Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit" über den weltweiten Klimawandel in die Kinos gebracht.

Die 16-jährige Schülerin war im vergangenen Oktober von radikal- islamischen Taliban schwer verletzt worden. Das Attentat erschütterte die Welt und machte das Mädchen zur Symbolfigur für das Recht auf Bildung.

In einer Rede bei den Vereinten Nationen in New York forderte Malala in der vorigen Woche eine qualifizierte Schulbildung für alle Kinder auf der Welt.

Produzent Parkes teilte der Zeitung mit, dass der Film frühestens in 18 Monaten fertig sein werde.

Zunächst hätten sie einen Spielfilm basierend auf den geplanten Memoiren des Mädchens ins Auge gefasst, nach einem Treffen mit Malala sei die Entscheidung zugunsten einer Dokumentation gefallen. "Niemand hätte dieses aussergewöhnliche Mädchen (in einem Spielfilm) porträtieren können", erklärte Parkes.

(sda)

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