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Dortmund unter Druck

In der Bundesliga ist Dortmund so schlecht gestartet wie seit 27 Jahren nicht mehr. In der Champions League dagegen soll die makellose Bilanz gegen Galatasaray verteidigt werden.

Sechs Punkte, 5:0 Tore: Die Ausgangslage von Borussia Dortmund in der Gruppe D der Champions League ist vor der 3. Runde komfortabel. In Istanbul könnte sich der Bundesligist einen Ausrutscher erlauben. Doch er darf nicht, weil nach drei Niederlagen in der Meisterschaft ein Negativerlebnis in der Champions League ein weiteres schlechtes Signal wäre.

Mit einem Sieg könnte der BVB «die Tür zum Achtelfinal weit aufstossen», wie Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Galatasaray hat von den letzten 19 Heimspielen im Europacup nur drei verloren. Zuletzt ging auch das Meisterschaftsderby gegen Fenerbahce mit 2:1 an «Gala».

Trotzdem sind am Bosporus viele der Meinung, dass die Zeit von Trainer Cesare Prandelli bald abläuft. Deshalb steht auch der Schweizer Internationale Blerim Dzemaili vor schwierigen Wochen. Prandelli hat ihn aus Neapel im Paket mit Goran Pandev für rund fünf Millionen Euro geholt. Überzeugt hat der Zürcher bisher selten. Gegen Fenerbahce wurde er früh ausgewechselt, danach erst schoss Galatasaray seine Tore. Die Kritiken für Dzemaili waren entsprechend negativ. Ob Dzemaili auch unter einem anderen Trainer gesetzt wäre, ist unklar.

Schweizer Duell

Gespielt wird heute auch in der Gruppe A, in der alle vier Teams drei Punkte aufweisen. Weil erwartet wird, dass Atletico Madrid in den nächsten zwei Runden gegen Malmö sechs Zähler holt, könnten die Duelle zwischen Juventus Turin (mit Stephan Lichtsteiner) und Olympiakos Piräus (mit Pajtim Kasami) vorentscheidenden Charakter haben.si

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