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Drahtzieher gefunden?

Gestern wurden weitere Details in der Selfie-Affäre um Geri Müller bekannt: Josef Bollag, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Baden, stand in Kontakt mit Müllers Chat-Bekanntschaft. In einem Leserbrief kritisierte Bollag Müller einst, dass dieser «mit Terroristen und Antisemiten fraternisiert, für sie Hilfestellung leistet und sich sogar öffentlich für deren Ziele einsetzt».

Müller kann nicht zum Rücktritt als Stadtammann von Baden gezwungen werden. Der Stadtrat könnte ihm jedoch die Ressorts wegnehmen und ihn faktisch kaltstellen – wie im Fall von Jean-Charles Legrix in La Chaux-de-Fonds. Müller ist seit Bekanntwerden der Nacktselfie-Affäre vorläufig von seinen Führungs- und Repräsentativaufgaben als Badener Stadtammann befreit. Seine Amtszeit dauert bis 2017. sda Seite 25

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