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Drei Hettlinger wollen in die Schulpflege

Kampfwahl um einen Sitz in der Sekundarschulpflege Seuzach: Je ein Kandidat von der SVP und der FDP sowie ein Parteiloser stehen am Start.

Um den vakanten Sitz in der siebenköpfigen Sekundarschulpflege Seuzach kämpfen drei Kandidaten. Es geht dabei um die Nachfolge der langjährigen Schulpflegerin Sandra Bossart (FDP) aus Hettlingen, welche die Behörde aus familiären Gründen vor Ablauf der Amtsperiode verlässt, wie Moderatorin Prisca Koller am Kandidaten-Podium vom Dienstagabend sagte. Die Ersatzwahl für das letzte halbe Jahr der Amtsdauer 2010 bis 2014 findet am 22. September an der Urne statt. Dann können die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Seuzach respektive der Gemeinden Seuzach, Hettlingen, Dägerlen und Dinhard zwischen drei Hettlingern auswählen: Markus Rütimann (FDP), Jürg Rutishauser (SVP) und Sven Thali (parteilos). Die Podiumsrunde wurde von der CVP, der EVP, der FDP, der GLP und der SVP organisiert. Rund drei Dutzend Zuschauer interessierten sich dafür.

Keine Unbekannten

Die Kandidaten für den vakanten Sitz sind keine Unbekannten und haben sich in unterschiedlichen Sparten schon bemerkbar gemacht. So trat etwa der 43-jährige Kaufmann Sven Thali vor rund zwei Jahren in der Presse verschiedentlich als «Alternativbankier» in Erscheinung, da er damals noch Vorsitzender der Geschäftsleitung der Alternativen Bank Schweiz war. Inzwischen ist der Vater einer Zweitklässlerin und eines Buben im Vorschulalter als Unternehmensberater mit Schwerpunkt Nachhaltigkeitsstrategien und deren Umsetzung tätig.

Der 58-jährige SVP-Kandidat Jürg Rutishauser wirkte bis 2010 in der Rechnungsprüfungskommission von Hettlingen mit. Im Frühjahr des gleichen Jahres kandidierte er für den Gemeinderat, schied aber als überzählig aus. Der zweifache Vater und fünffache Grossvater ist am Flughafen Zürich als Sicherheitsbeauftragter der Flughafenpolizei im Bereich Personen- und Handgepäckkontrolle tätig.

Aus der gleichen Partei

Markus Rütimann ist als Vizepräsident der FDP Hettlingen ein Parteikollege der scheidenden Schulpflegerin. Der 41-Jährige führt eine Versicherungs-Generalagentur und hat 20 Mitarbeiter, davon zwei Lehrlinge, unter sich. Der dreifache Vater hat zwei erwachsene Kinder, einen 14-jährigen Sohn und trainierte früher die Junioren, heute die Senioren des FC Seuzach.

Die Moderatorin präsentierte einen Strauss an Fragen. Unter anderem wollte sie von den Kandidaten wissen, was diese von der Schulpsychologie halten, da dieses Ressort vakant sei und vermutlich übernommen werden müsste.

Einigkeit herrschte über die Notwendigkeit von Schulpsychologie. Thali warnte indessen davor, übers Ziel hinauszuschiessen. Entscheidungen seien mit Verantwortung und Fingerspitzengefühl zu treffen. Rutishauser befürwortete die Integration möglichst vieler Kinder in die Regelklasse. Die steigende Anzahl schulpsychologisch betreuter Kinder sei aber auch eine Tatsache. Rütimann unterstrich die grosse Bedeutung des Schulpsychologischen Dienstes. Dort werde professionell abgeklärt, ob ein Kind nur faul sei oder aber ein anderes Problem habe. (dt)

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