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Drei Schulen, eine Sozialarbeit

Zwei Sozialarbeiter, die sich um die Schulkinder in drei verschiedenen Schulen kümmern: Die Stimmbürger von Rickenbach haben am Mittwoch die Voraussetzungen dafür geschaffen.

Die Sekundar- und Primarschule in Rickenbach sowie die Primarschule in Ellikon sollen künftig bei der Schulsozialarbeit zusammenspannen. Das haben die Stimmberechtigten der Rickenbacher Oberstufen- und der Primarschulgemeinde entschieden. Während die Schulsozialarbeit an der Sek bereits vor sieben Jahren eingeführt wurde, musste die Primarschulgemeinde erst über deren Einführung abstimmen. Nach dem deutlichen Ja zu diesem Geschäft stimmten die 26 Anwesenden auch der Zusammenarbeit mit den beiden anderen Schulen zu. Nun fehlt noch der Entscheid der Primarschulgemeinde Ellikon. Die Elliker Stimmberechtigten behandeln das Traktandum heute Freitag. Ab 2015 Pflicht Der Sozialarbeiter der Sekundarschule, welcher seit 2007 angestellt ist, wird sein 60-Prozent-Pensum behalten. Geplant ist, dass die zusätzliche Stelle mit einer Frau besetzt wird. Zusammen mit ihrem Kollegen wird sie für rund 500 Schülerinnen und Schüler in drei Schulhäusern zuständig sein. «Wir teilen das Arbeitspensum zwischen zwei Personen auf, so gewährleisten wir eine Vertretung», sagte Eva Meili von der Primarschulpflege. Bisher habe die Primarschule jeweils auf den Sozialarbeiter der Sek zurückgreifen müssen, was einer «Feuerwehrübung» gleich kam. Während sich bei den Kosten für die Oberstufe nichts ändert, rechnet die Primarschule mit jährlichen Mehrausgaben von 60'000 Franken. Die neue Schulsozialarbeiterin soll ihre Tätigkeit spätestens auf Beginn des Schuljahres 2014/15 aufnehmen. Das Gesetz schreibt die Schulsozialarbeit ab 1. Januar 2015 vor. Steuerfuss und Voranschlag angenommen Am selben Abend wurde auch über den Voranschlag 2014 der Oberstufenschulgemeinde abgestimmt. Neben Rickenbach zählen die Gemeinden Altikon, Ellikon sowie Teile von Dinhard zu dieser Kreisgemeinde. Der im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibende Steuerfuss von 20 Prozent sowie der Voranschlag wurde von den Anwesenden mit grossem Mehr angenommen. Es wird mit einem Aufwand von rund 4,1 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 3,6 Millionen Franken gerechnet. Das Minus von rund 500'000 Franken wird durch das Eigenkapital gedeckt.Ausserdem nahmen die 35 anwesenden Stimmberechtigten die Bauabrechnung über die Sanierung der Turnhalle ab. Auch die Stimmberechtigten an der Versammlung der Primarschulgemeinde sagten Ja zum Voranschlag sowie zum Steuerfuss von 51 Prozent, der sich auf Vorjahresniveau befindet. Der Voranschlag 2014 sieht einen Aufwand von rund 4,8 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 4,6 Millionen Franken vor. Das Defizit von rund 220'000 Franken wird durch Entnahme aus dem Eigenkapital gedeckt.

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