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Drei Verdächtige verhaftet

Die Polizei hat am Donnerstag drei Schweizer festgenommen. Sie werden verdächtigt, mit dem Doppelmord vom Mai 2013 in einem Kinderheim in Spiez in Verbindung zu stehen.

Mehr als eineinhalb Jahre oder exakt 565 Tage nach der Bluttat im Kinderheim Pädagogische Lebensgemeinschaft in Spiez hat die Kantonspolizei Bern vorgestern drei Männer in Bern festgenommen. Diese werden dringend verdächtigt, mit dem Doppeltötungsdelikt vom 11.Mai 2013 am damaligen Heimleiter und dessen Winterthurer Partnerin in Verbindung zu stehen, wie die Kantonspolizei gestern mitteilte. Nachdem die Untersuchungsbehörden zuletzt im November 2013 und im Mai dieses Jahres von neuen Spuren berichteten, melden die Staatsanwaltschaft Oberland und die Kapo nun unerwartet einen möglichen Fahndungserfolg. Drei Schweizer im Alter von 18, 19 und 46 Jahren seien verhaftet und in Untersuchungshaft versetzt worden, erklärt Alice Born, Sprecherin der Kantonspolizei Bern. Alle würden aus der Region Bern stammen. Besonders belastet wird einer der drei Männer. Bereits im Mai hatte die Kapo DNA-Spuren am Tatort gefunden. «Damals hat allerdings ein passendes Vergleichsprofil gefehlt», erklärt Born. Nun sei der DNA-Abgleich bei einem der dringend Tatverdächtigen positiv verlaufen. Sprecherin Alice Born erklärt, die Kapo habe die verschiedensten Hinweise aus der Bevölkerung erhalten und verfolgt. Es sei aber noch zu früh dazu, entscheiden zu können, ob die von der Staatsanwaltschaft Oberland für «zielführende Hinweise auf die Täterschaft» ausgesetzte Belohnung von 20000 Franken wirklich ausbezahlt werde. Auch Angaben zu Tatwaffe und Tatmotiv konnte Born gestern keine machen. «Wir haben noch keine Tatwaffe sichergestellt», sagt sie.

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