Zum Hauptinhalt springen

Dreiste Polizisten

Bis zu 730 Franken pro Fall haben dänische Polizisten von ausländischen Autofahrern für Verkehrsverstösse verlangt, die sie gar nicht begangen haben.

Ein Skandal um die dänische Verkehrspolizei zieht immer weitere Kreise. Rund um Kopenhagen sollen ausländische Autofahrer kräftig abgezockt worden sein. Das teilte die regierungsunabhängige Behörde für Beschwerden gegen die Polizei mit. Von Ausländern dürfen Verkehrspolizisten gemäss Gesetz Bussgelder in bar abkassieren. Mehrere Polizisten machten sich das zunutze und stoppten Autos mit ausländischen Kennzeichen ganz zufällig in der Nähe von Bankautomaten. Den Fahrern wurde gesagt, sie seien zu schnell gefahren oder hätten vergessen, ihr Licht einzuschalten. Dann wurden die Fahrer genötigt, Bargeld abzuheben, um die Strafe zu begleichen. Die «Bussgelder» lagen zwischen 165 bis 730 Franken. Das Geld steckten die Beamten einfach ein.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch