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Dutzende Wale vor Küste Floridas gestrandet

Dutzende Wale haben sich in flachem Wasser vor der Südküste Floridas verirrt. Wie lokale US-Medien berichteten, sind 20 bis 30 Grindwale aus unbekannten Gründen in die seichten Gewässer des Everglades Marschlandes gelangt.

Drei oder vier Tiere seien am Strand verendet, meldete der Lokalsender WSVN am Mittwoch. TV-Sender zeigten Bilder von Dutzenden Tieren im küstennahen Wasser und offenbar toten Walen, deren Leichen am sandigen Ufer liegen.

Tierschützer des Everglades Nationalparks versuchten, die Wale zurück ins offene Meer zu dirigieren. Die Expertin Blaire Mase vom Nationalen Wetter- und Meeresinstitut (NOAA) meinte allerdings, dies sei keine leichte Aufgabe, da sich die Wale bis zu 50 Kilometer von ihrem normalen Lebensraum entfernt hätten. "Wir wissen nicht, warum dies geschehen ist." Allerdings kommt es immer wieder vor, dass sich Wale in Küstengewässer verirren.

Das tropische Marschland der Everglades liegt an der Südküste des US-Bundesstaates Florida. Grindwale oder Pilotwale werden bis zu acht Meter lang und wiegen bis zu drei Tonnen.

Die Tiere seien bereits am Dienstag von Fischern in den Everglades entdeckt worden, berichtete WSVN weiter. Zehn Tiere seien zeitweise auf dem sandigen Ufer gestrandet, mehrere hätten aber aus eigener Kraft den Weg zurück ins Wasser gefunden. Vermutlich hätten sich die Wale während der Flut in das Marschland verirrt.

(sda)

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